DSL-VerfĂŒgbarkeit prĂŒfen

DSL-VerfĂŒgbarkeit prĂŒfen

Die technische Möglichkeit eines DSL-Anschlusses kann hier fĂŒr jeden Ort geprĂŒft werden. Um die DSL-VerfĂŒgbarkeit bei der Deutschen Telekom zu prĂŒfen, muss lediglich in der Abfragemaske die Telefonnummer von dem Telefonanschluss des zu prĂŒfenden Standortes angegeben werden, fĂŒr den die VerfĂŒgbarkeit ermittelt werden soll. Besteht noch kein Telefonanschluss, kann die Telefonnummer des Nachbarn verwendet werden.

Wenn DSL verfĂŒgbar ist, wird auch die an dem Anschluss zur VerfĂŒgung stehende Geschwindigkeit (Bandbreite) angezeigt. Die maximal mögliche Geschwindigkeit ist von vielen Faktoren abhĂ€ngig. Kann jedoch keine ausreichende Bandbreite gewĂ€hrleistet werden oder sind andere technische Voraussetzungen nicht gegeben, ist ein Anschluss mit ADSL und VDSL derzeit an dem geprĂŒften Standort nicht verfĂŒgbar.

Technische PrĂŒfung der VerfĂŒgbarkeit

Wenn Sie online bei einem Anbieter die DSL‑VerfĂŒgbarkeit fĂŒr Ihre Adresse prĂŒfen, lĂ€uft im Hintergrund in der Regel folgender Prozess ab:

  1. Eingabe der Daten
    Sie geben Straße, Hausnummer und Postleitzahl (manchmal zusĂ€tzlich Ortsteil oder ggf. GebĂ€udecode) in ein Formular ein.
  2. Geokodierung & Adressabgleich
    Das System wandelt Ihre Adresse in eine eindeutige Standort-ID um (Geokodierung) und vergleicht sie mit der internen Netzdatenbank des Anbieters, in der alle erschlossenen Netzabschnitte und Vermittlungsbereiche hinterlegt sind.
  3. Zuordnung zum Netzanschlusspunkt
    Anhand Ihrer Standort-ID ermittelt die Datenbank, welcher DSL‑Vermittlungsbereich (z. B. ein Kabelverzweiger oder ein Technikum) fĂŒr Ihre Leitung zustĂ€ndig ist. Jeder Bereich hat eine begrenzte KapazitĂ€t und definiert, welche maximalen Übertragungsraten technisch möglich sind.
  4. LeitungslĂ€ngen‑ und Leitungs­­qualitĂ€t‑PrĂŒfung
    Im nĂ€chsten Schritt werden die geschaltete Kupfer- oder GlasfaserleitungslĂ€nge zwischen Ihrem Hausanschluss und dem nĂ€chsten Verteiler sowie die LeitungsqualitĂ€t (Bruchrate, Übersprechen, DĂ€mpfung) herangezogen. Daraus kann abgeschĂ€tzt werden, welche Bandbreiten‑Profile (z. B. 16 Mbit/s, 50 Mbit/s, 100 Mbit/s) Sie realistisch buchen können.
  5. Vectoring‑/Störungs­­datenbank‑Abgleich
    Ist Ihr Anschlusspunkt fĂŒr Vectoring oder andere DSL‑Beschleuniger (z. B. Super‑Vectoring, G.fast) ausgerĂŒstet, wird das ebenfalls abgefragt. Gleichzeitig prĂŒft das System, ob in letzter Zeit Störungen oder Wartungsarbeiten protokolliert wurden, die die VerfĂŒgbarkeit kurzfristig einschrĂ€nken könnten.
  6. Anzeige der PrĂŒfungsergebnisse
    Ihnen werden die möglichen DSL‑Technologien und Bandbreiten angezeigt, z. B.
    „DSL 16.000 (Down/Up 16 Mbit/s / 1 Mbit/s) verfĂŒgbar“
    „Super‑Vectoring 250 (Down/Up 250 Mbit/s / 40 Mbit/s) verfĂŒgbar“
    – oder eine Fehlermeldung, falls Ihre Adresse (noch) nicht im Netz liegt.