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Internetradio - hören und legal mitschneiden

Internetradio - Internet-Radio hören und legal mitschneidenIrgendwann ist man es leid, den Mainstream zu hören. Egal, welchen UKW-Radiosender man wählt, letztendlich scheinen sich die Musikstücke zu wiederholen. Und wenn man an einem Tag den neusten Hit des Popsternchens zum dritten Mal gehört hat, bleibt nur noch eins, ausschalten.
Nach Angaben des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Berlin hören europaweit mehrere Millionen Menschen Internetradio, auch Webradio genannt. Das Angebot ist ebenso farbenfroh wie unübersichtlich. Tausende Sender schicken ihr Musikangebot über das weltweite Netzwerk und die Auswahl der Genres im Internetradio ist riesig und mitschneiden ist einfach.

Voraussetzungen

 

Dabei braucht man für den Empfang des Internetradio wenig. Ein Computer mit Soundkarte, ein Internetanschluss und ein Browser ist meist ausreichend. Der Computer kann auch ein älteres Modell sein, bei dem Internetanschluss sollte es sich möglichst um einen DSL-Anschluss mit Flatrate handeln. Über einen Browser verfügen Internet-Nutzer selbstredend, sei es nun der Internet Explorer, Firefox oder zum Beispiel Chrome. Die Internetradio-Sender setzen oft auch einen installierten Medien-Player wie den Windows Media Player, VLC oder den RealPlayer voraus, damit der Radio-Stream hörbar wird. Über einen dieser Player wird jedoch fast jeder Nutzer verfügen.
Komfortabler, insbesondere für den Einsatz im Wohnzimmer sind Internetradio-Geräte. Sie werden fast wie ein herkömmliches Radiogerät verwendet, jedoch per Netzwerkkabel oder per WLAN mit dem Internetanschluss verbunden, über den sie mit Daten und dem Musikstream versorgt werden. Der Vorteil der kleinen Geräte ist, dass für den Webradio-Empfang kein angeschalteter Computer nötig ist.
Auch auf mobilen, internetfähigen Endgeräten, wie beispielsweise einem Smartphone, kann Internetradio gehört werden. Je nach Qualität des Musikstreams fallen dabei nicht unerhebliche Datenmengen an. Ein passender Datentarif ist deshalb nahezu unverzichtbar. Insbesondere bei regelmäßiger Nutzung lohnt sich ein Smartphonetarif mit mobiler Internet-Flatrate.

Sender finden
Einen guten Überblick über zahlreiche in dem Internet verfügbaren Internetradio-Stationen gibt es zum Beispiel bei shoutcast.com. Wer mag, probiert einfach einige Sender aus, um vielleicht seinen Favoriten zu finden. Gezielter gestaltet sich die Suche durch Angabe des gewünschten Genre wie Pop, Country, Klassik, Rock, Jazz oder auch anderen, ausgefalleneren Musikrichtungen. Durch die Reichhaltigkeit des Angebots sind über das Internetradio Musikstücke zu hören, die ansonsten wohl niemals das Ohr des Hörers erreicht hätten.
Tipp: Komfortable Player wie der als Basisversion kostenlose Phonostar Player des Portals phonostar.de bieten gute Übersicht und sind dabei besonders benutzerfreundlich. Für Nutzer eines Smartphones mit dem Betriebssystem Android lohnt sich ein Blick auf die kostenlose, auch im Google Play Store erhältliche Apps wie beispielsweise TuneIn Radio oder A Online Radio.

 

Musik mitschneiden
Viele Sender ersparen dem Hörer lästige Werbeblöcke und unsinnige Spracheinlagen. Welches Musikstück von welchem Interpreten gerade gesendet wird, wird dem Nutzer übermittelt und eingeblendet. Auch aus diesem Grund ist das Internetradio zum mitschneiden als legale Alternative zu Tauschbörsen und unerlaubten Kopien geeignet. Denn die Internetradio-Streams können mitgeschnitten werden und dadurch ein reichhaltiges Musikarchiv aufgebaut werden. Das ist legal, wenn die so gespeicherte Musik zum privaten Gebrauch verwendet und der Radiosender über die nötigen Senderechte verfügt. Außerdem ist die Musik nicht kommerzieller Sender nicht mit einem DRM-Kopierschutz ausgestattet und somit ist der Nutzer auf der sicheren Seite.
Wenn der Radio-Stream ähnlich der bekannten Technik eines Kassettenrekorders mitgeschnitten werden soll, ist dafür zusätzlich ein Programm nötig. Es kann zum Beispiel das Programm Radiograbber, der Phonostar-Player, der N23Recorder oder AudioJack 2 gewählt werden. Welches Programm das richtige ist, hängt von den Anforderungen und dem Geldbeutel des Nutzers ab. Manche Programme erlauben das parallele Aufzeichnen sehr vieler Sender, manche ermöglichen zeitgesteuerte Aufnahmen, das spätere Schneiden der Aufnahmen, das Konvertieren in andere Formate und das Brennen auf CD. Aber auch wer nicht Musik durch mitschneiden auf der Festplatte sammelt, sondern nur gute Musik über das Internet hören möchte, wird an dem Internetradio seine Freude haben.

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