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WLAN-Stick - Standards beachten

AVM WLAN Stick USBViele Wege führen ins Internet. Immer beliebter wird WLAN, also eine kabellose Verbindung, die über eine Funkverbindung zwischen PC und Router die Daten austauscht. Dabei sendet und empfängt der PC am Internetanschluss zum Beispiel über einen WLAN-Stick oder eine Netzwerkkarte mit Antenne. Der Vorteil: Es ist kein Kabel notwendig, was speziell beim Einsatz eines Notebooks sehr komfortabel ist. Der Nachteil: Die Funkverbindung ist manchmal anfällig und es müssen einige Standards beachtet werden, um einen größtmöglichen Datenfluss genießen zu können.

Einige Computer verfügen nicht über eine WLAN-fähige Netzwerkkarte. Als Alternative wird dann in den meisten Fällen ein WLAN-Stick genutzt, der über einen USB-Port an den Rechner angeschlossen und dann konfiguriert wird. Bei der Verwendung von diesen Sticks sind aber drei wichtige Punkte zu beachten: die Abwärtskompatibilität des Anschlusses, der Übertragungsstandard und die Sicherheit.

Anschluss

 

Die meisten WLAN-Sticks benötigen einen USB-2-Anschluss. Allerdings sind diese WLAN-Sticks durchweg abwärtskompatibel, sodass sie auch an einem älteren USB-Anschluss funktionieren. Über USB 1 beträgt der Datentransfer jedoch nur 12 Mbit/s. Das reicht zwar für die aktuell gängigen gängigen DSL-Angebote aus, aber die maximale Bandbreite wird über den Anschluss nicht ausgeschöpft. Zudem geht der Trend zu schnelleren Anschlüssen, sodass zukünftig ein neuer Stick an einem USB-1-Port nur noch bedingt einsetzbar ist. Für starke Breitbandverbindungen trifft das schon jetzt zu.

Übertragungsstandard
Bei WLAN gibt es mehrere Standards, die sich stark voneinander unterscheiden: a, b, g und n. Der aktuellste Standard ist das WLAN-n oder auch 802.11n. Dieser wird Schritt für Schritt den g-Standard ablösen, der aktuell am weitesten verbreitet ist. 802.11n ist zu 802.11g und dieser zu 802.11b kompatibel. Das bedeutet, eine neuere Version von WLAN-Sticks ist in der Lage, mit älteren Geräten zu harmonieren. Ausgeschlossen sind aber Geräte mit einem a-Standard, die aber kaum noch zu finden sind. Nachteil ist außerdem, dass die Übertragungsgeschwindigkeit stets auf das Niveau des älteren Standards beschränkt bleibt. Die Geschwindigkeit bei WLAN-Sticks mit 802.11g liegt bei brutto 54 Mbit/s liegt, von denen effektiv aber nur rund 40 Prozent genutzt werden können. Der n-Standard ermöglicht bereits bis zu 600 Mbit/s: Ein deutlicher Performancesprung.

Sicherheit
Bei der Abwärtskompatibilität von WLAN-Sticks ist nicht zuletzt das Thema Verschlüsselung zu beachten, um eine Sicherheit beim Internetsurfen sicherzustellen. Denn es kann durch ältere Betriebssysteme eine Einschränkung der möglichen Verschlüsselungsmethoden geben. Damit sind möglicherweise neuere WLAN-Sticks unbrauchbar, die bestimmte Verschlüsselungssysteme benötigen. Unter anderem wird es beim 802.11n-Standard zwingend erforderlich sein, eine mit WPA2 (AES) zu verschlüsseln, um die volle Übertragungsbandbreite der WLAN-Sticks nutzen zu können. Diese Verschlüsselungstechnik ist nicht mit allen älteren Routern kompatibel.

 

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