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Neue Entwicklungen – Trends vom Mobile World Congress

Mobile World Congress

Seit gestern findet in Barcelona der viertägige Mobile World Congress statt. Aussteller aus aller Welt zeigen dort zwei Wochen vor der CeBit in Hannover die neuesten Trends aus der Mobilfunkbranche. Die Entwicklung der letzten Jahre setzt sich fort. Kleinere, benutzerfreundlichere und leistungsstärkere Geräte stehen im Fokus der Unternehmen. Unter den vielen Smartphones, Tablets und „Wearables„ (Uhren mit Smartphone-Interaktion) gibt es viele interessante Trends.
Der Kampf um die Nutzer der ersten Smartwatches ist längst intensiviert. Samsung schickt dazu auf dem Mobile World Congress seine Uhren Gear 2 und Gear 2 Neo ins Rennen. Mit der 2 Megapixel starken Kamera (nur Gear 2) lassen sich durchaus sehenswerte Fotos schießen, der integrierte MP3-Player läuft auch unabhängig vom Smartphone und die Uhr kann mit einer App den Fernseher bedienen. Weitere Funktionen und die Outdoortauglichkeit sowie das vielfältige Design sind Pluspunkte. Interessant ist das Betriebssystem, das Tizen heißt. Damit macht sich Samsung von Android unabhängiger und verspricht längere Akkulaufzeiten. Bisher ist die Leistungsstärke aber noch verbesserungswürdig.

Bei den Smartphones stellte Samsung das Galaxy S5 in Barcelona vor. Integriert sind Features wie ein Fingerabdrucksensor für Onlinekäufe, Fitnessfunktionen wie ein Herzfrequenzmonitor und eine rasend schnelle Autofokuskamera mit detaillierter Echtzeitvorschau. Das Display ist 5,1„ groß und überzeugt durch eine brillante Wiedergabe. Der Akku ist besonders leistungsstark und ermöglicht beispielsweise ein zwölf Stunden langes Videoschauen.

Optisch auffallend ist das Design des Smartphones LG Flex, das auf dem Mobile World Congress präsentiert wird. Dieses ist vertikal leicht gekrümmt. Grund: So soll es besser in die Hosentasche passen und sich dort der Körperform anpassen. Ähnlich ist es beim Telefonieren, wenn sich das Phablet ans Gesicht anschmiegt. Aber auch technisch ist die Ausstattung gut. Ein 6 Zoll großes Display in HD-Qualität und eine 13 Megapixel Kamera gehören ebenso dazu wie ein 32 GB großer Speicher und ein leistungsstarker Quad-Prozessor.

Sony präsentiert auf dem Mobile World Congress in Barcelona seine Produkte der Reihe Sony Xperia Z2. Das Smartphone ist ein leistungsstarkes High-End-Gerät mit einem 5,2 Zoll großen Full-HD-Display und einem vierfachen 2,3 GHz Snapdragon-Prozessor. Die Kamera hat 20-Megapixel-Kamera und ermöglicht Videos in 4.000er-Auflösung und mit Zeitlupe. Zum Xperia Z2 gehört außerdem ein Headset, das Umgebungsgeräusche wegfiltert. Negativ ist der fest verbaute Akku. Ähnlich gut ist das Tablet der Serie. Das Xperia Z2 Tablet ist nur 6,4 mm dick und wiegt weniger als ein halbes Kilo. Technisch ist es stark und wird ebenfalls mit dem besonderen Headset ausgeliefert.

Nokia fällt beim Mobile World Congress durch einen Systemwechsel auf. Zwar gibt es weiterhin Windows-Betriebssysteme, aber bei den neuen Modellen wie dem günstigen Nokia X nutzen die Schweden Android. Die Optik ist den Windows-Kacheln angeglichen und auch bei den Apps und Features stehen Windows-Dienste wie Bing, Outlook und Microsoft Drive im Mittelpunkt. Technisch bietet das Nokia X wenig Neues, auch die LTE-Tauglichkeit fehlt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aber bei einem Preis von ca. 89 Euro sehr gut.

Noch günstiger soll ein angekündigtes Smartphone von Mozilla sein. Mit einem Endverkaufspreis von rund 25 Dollar soll das auf Firefox OS laufende Gerät vor allem Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern ansprechen.

Einen echten Mehrwert bietet eine in Barcelona vorgestellte Zahnbürste von Oral-B. Diese sendet per Bluetooth ein Putzdiagramm an eine Smartphone-App. Die App speichert dieses und gibt außerdem Putzhinweise für den Nutzer. Geht der Patient zum Zahnarzt, kann dieser das Diagramm begutachten und mit dem Patienten über sein Zahnputzverhalten sprechen und dieses ggf. korrigieren.

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