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Ohne echten Kaufanreiz - Samsung Galaxy S7 und S7 Edge

22.02.2016

amsung Galaxy S7Evolution statt Revolution - unter diesem Motto steht der Verkaufsstart des Samsung Galaxy S7 sowie des Galaxy S7 Edge am 11. März 2016. Schon gestern hat das koreanische Unternehmen sein neues Top-Smartphone in Barcelona im Rahmen des Mobile Word Congress vorgestellt. Es bietet für Samsung-Fans viele kleine Verbesserungen und ist das definitiv leistungsstärkste Handy auf dem Markt, echte Kaufanreize durch Top-Neuerungen fehlen aber. So muss jeder Nutzer selbst entscheiden, ob die Investition von voraussichtlich rund 700 (S7) bzw. 800 Euro (S7 Edge) lohnend ist. Es kommt dabei auf die individuell gewünschten Details an.

Das kann das Samsung Galaxy S7
Optisch sieht das Galaxy S7 fast aus wie das Vorgängermodell. Das Metallgehäuse und die etwas flachere Kameralinse fallen als einziger wesentlicher Unterschied auf. Allerdings ist das Gehäuse nun wasserdicht. Damit sind Spaziergänge im Regenschauer oder der "typische" Unfall auf der Toilette kein KO-Kriterium mehr für die empfindliche Technik. Einen Waschmaschinengang überlebt das Galaxy S7 jedoch nicht. Denn die Wassertauglichkeit ist nur bis 30 Minuten garantiert. 

Bildschirm und OS

 

Das Display ist 5,1 (S7) bzw. 5,5 Zoll (S7 Edge) groß und bietet wie das Galaxy S6 einen sehr kontrastreichen und hellen Amoled-Bildschirm mit 2.560 x 1.440 Pixeln. Dort blendet Samsung nun auch im Ruhezustand wichtige Informationen (z. B. Akkuwarnung) ein. Während diese "Always-on-Display-Technik" noch sinnvoll ist, erscheint die App Game Launcher als coole Spielerei. Diese bietet während eines Spiels die Möglichkeit, Screenshots und Videos aufnehmen, das Spielfenster zu verkleinern oder Hardwareknöpfe zu sperren. Selbst die Auflösung und Bitraten von Spielen lassen sich energiesparend reduzieren. Das sind Features, die das Betriebssystem Android 6 bisher nicht kann, das auf dem Samsung Galaxy S7 installiert ist.

Technik im Samsung Galaxy S7
Das S7 ist das schnellste Smartphone auf dem Markt. Dafür sorgen Prozessoren, die sich je nach Verkaufsregion allerdings unterscheiden. Die deutsche Version wird voraussichtlich einen Exynos-Achtkern-Prozessor mit vier Kernen mit 2,3 GHz und vier Kernen mit 1,6 GHz enthalten. Der Grafikchip soll um fast 2/3 gegenüber dem des S6 besser sein. Der Speicher ist in der deutschen Version auf 32 GB beschränkt. Allerdings hat Samsung sich die Kritik am S6 zu Herzen genommen und wieder einen Slot für eine externe MicroSD-Karte eingebaut. Dieser kann Karten bis 200 GB aufnehmen. Der Akku ist mit dem Prozessor gewachsen und bietet 3.000 mAh (S7) bzw. 3.600 mAh (S7 Edge). Ladbar ist er mit den alten Kabeln sowie über Qi- und Powermat-Technik. Die 12-MP-Kamera besticht durch einen rasend schnellen Autofokus und eine Blende mit F 1.7, was selbst unter schwierigen Bedingungen gute Aufnahmen verspricht.

Ärgerlich für deutsche Nutzer: Der Slot für die externe SD-Karte ist eigentlich auch ein Dual-SIM-Slot. Diese Funktion ist in Deutschland jedoch nicht freigeschaltet. Damit bleiben einmalmehr die Käufer hierzulande auf der Strecke, wenn es um die parallele Nutzung von zwei SIM-Karten geht. Dafür unterstützt das Gerät LTE mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 450 MBit/s. Etwas, was in Deutschland technisch noch nicht vorhanden ist.

 

 


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