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Beta-Befund – Neues aus dem FRITZ! Labor

Beta-Befund - Neues aus dem FRITZ! Labor

Modem-Hersteller AVM hat in den letzten Tagen viele Neuerungen in seinem FRITZ! Labor bereitgestellt. Über diese Einrichtung haben Interessierte die Möglichkeit, frühzeitig Neuigkeiten für das FRITZ!OS und die neuen FRITZ!Boxen kennenzulernen. Neben vielen Softwareanpassungen sind nach aktuellem Laborbefund auch neue Funktionen für die Geräte FRITZ!Box 7580, FRITZ!Box 7560, FRITZ!Box 7430 und FRITZ!Box 7362 SL sowie die Modelle FRITZ!Box 7490 und FRITZ!Box 7590 zu erwarten.

AVM: Diese Funktionen für die FRITZ!Box kommen

Erst vor wenigen Wochen hat AVM einen aktuellen Fernzugang für die FRITZ!-Geräte veröffentlicht. Über diesen können Nutzer eine VPN-Verbindung einrichten. Hinzu kommen Updates für die FRITZ!App sowie eine neue Firmware für den FRITZ!WLAN-Stick 430, die eine Sicherheitslücke schließt. Die aktuellen Meldungen stellen jedoch auch weitere Funktionen in Aussicht.

Die Modelle FRITZ!Box 7580, FRITZ!Box 7560, FRITZ!Box 7430 und FRITZ!Box 7362 SL werden über das FRITZ! Labor mit einem nicht offiziellen Beta-Update versorgt, das neue Funktionen bereitstellt. Dazu zählen unter anderem der WLAN-Mesh (Kombinieren von Routern) für die Geräte 7430 und 7362 sowie für alle ein Plus an Geschwindigkeit bei der Nutzung NTFS-Datenträgern (NTFS ist ein spezielles Dateisystem) sowie eine Zeitschaltung für Rufnummernumleitungen. Diese Rufnummernumleitungen sind insbesondere dann praktisch, wenn der Teilnehmer regelmäßig zu bestimmten Zeiten eingehende Rufe an eine andere Telefonnummer weiterleiten möchte. Ein einmaliges Einrichten reicht aus. Gewerbliche Telekom-Kunden können sich außerdem über eine Unterstützung von SIP-Trunk freuen, womit der Umstieg von ISDN auf IP-Telefonie ermöglicht wird.

Ähnliche Weiterentwicklungen gibt es für die Geräte FRITZ!Box 7590 und die derzeit rund 180 Euro teure FRITZ!Box 7490. Hier kommt jedoch noch hinzu, dass AVM die dynamische Frequenzwahl im Bereich des 5-GHz-Bandes verbessert hat (Zero Wait DFS). Dadurch bauen die Geräte die Verbindung schneller auf. Bisher kam es zu Wartezeiten, weil bestimmte Kanäle innerhalb des Frequenzbandes besonderen rechtlichen Anforderungen unterlagen. Durch eine neue Verbindungs- und Informationsaussendung konnte AVM die damit verbundene Verzögerung spürbar verringern.

Labor ist ein offener Betatest

Das FRITZ! Labor funktioniert ähnlich wie ein offener Beta-Test. AVM stellt dort neue, nicht immer fehlerfreie Entwicklungen als Download für bestimmte Geräte zur Verfügung. Nutzer können diese freiwillig herunterladen und testen. Über Rückmeldungen kann AVM danach noch Details verbessern.

So vorteilhaft das für AVM ist, so kritisch kann ein Download für Nutzer sein. Denn die Testversionen können gegebenenfalls zu Abstürzen der FRITZ!Box führen und so den Telefonanschluss und das gesamte WLAN vorübergehend kappen. Nutzer sollten dringend vorab eine Sicherungskopie ihrer Firmware anlegen bzw. die Testversionen aus dem Labor nur für Zweitgeräte nutzen.

Die im Labor verfügbaren Testversionen sind ein Ausblick auf kommende Verbesserungen. Nach einiger Zeit fügt AVM die getesteten Funktionen in Updates für die Firmware der FRITZ!Boxen ein oder entwickelt neue Geräte entsprechend weiter. Ein Blick in die Laboraktivitäten zeigt kommende Verbesserungen für Hard- und Software.

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