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Pixel 3 – zwei Smartphones für die Premiumklasse

Pixel 3 - zwei Smartphones für die Premiumklasse

Google greift im Smartphone-Markt die Premiumklasse an. Am 2. November 2018 kommen das Pixel 3 und das Pixel 3 XL in den Handel. Beide werden auf der Android-Version 9 (Pie) laufen und unterscheiden sich erster Linie in Größe, Akkulaufzeit und Auflösung. Verfügbare Farben sind Clearly White, Just Black und Not Pink. Die Preise für das Pixel 3 liegen bei 849 Euro (64 GB) bzw. 949 Euro (264 GB), das Pixel 3 XL kostet 949 Euro (64 GB) bzw. 1.049 Euro (264 GB).

Pixel 3 und Pixel 3 XL sind technisch auf ordentlichem Niveau

Beide Smartphones sind diesmal von Google selbst gebaut. Die Ausstattung ist technisch auf einem ordentlichen Niveau. Das Pixel 3 XL hat ein 6,3 Zoll großes Display mit Einkerbung (Notch) und unterstützt Auflösungen bis 2.960 x 1.440 Pixel, das Pixel 3 unterstützt auf 5,5 Zoll nur 2.160 x 1.080 Pixel. Beides sind OLED-Displays und durch Gorilla Glass 5 abgesichert. Das Standardgerät ist 68,2 x 145,6 x 7,9 mm groß, die XL-Ausführung misst 76,7 x 158 x 7,9 mm. Ein weiterer Unterschied ist der Akku. In der Normalversion stecken 2.915 mAh, die XL-Version bietet immerhin 3.430 mAh. Die Akkus können kabellos geladen werden.

Beide Geräte sind wasserdicht bis einen Meter Tiefe (IP68) und haben ein Glasgehäuse auf der Rückseite sowie einen Fingerandrucksensor. Motor ist der Qualcomm Snapdragon 845 mit 2,5 und 1,6 GHz Leistung. Die Smartphones verfügen jedoch nur über 4 GB RAM. Der Speicher ist wahlweise 64 GB oder 264 GB groß, es gibt keinen Steckplatz für einen Zusatzspeicher. Beide Geräte haben einen Micro-USB-Steckplatz für Kopfhörer und unterstützen WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0, NFC sowie Google Cast. Eine Neuheit ist neben Apps zur Nutzungsüberwachung eine zusätzliche Ruhe-Funktion. Liegt das Pixel 3 mit dem Display unten auf dem Tisch, ist es automatisch stumm geschaltet.

Kameras mit interessanten Funktionen

Die Kamera des Pixel 2 wurde gelobt. Google hat mit dem Pixel 3 noch einmal nachgelegt. Obwohl die Pixelzahl nicht besonders hoch ist (12 MP) und die Smartphones über keine Dual-Kamera verfügen, ist die Leistung stark. Unter anderem nutzt Google als erster Anbieter „Super Res Zoom“ auf einem Smartphone. Die Funktion ist von Spiegelreflexkameras als Pixel-Shift bekannt und holt aus verwackelten Bildern das Beste heraus, indem die Kamera mehrere Fotos hintereinander schießt und die Schärfe der Motive durch Überlagerung nachberechnet. Ein verbesserter Weitwinkel sowie Einstellungen zum automatischen Fotografieren sind ebenfalls enthalten.

Insgesamt klopft Google mit dem Pixel 3 an die Positionen der Marktführer. Trotz der guten Kamera reichen die solide Technik und das magere Speicherkonzept nicht, um das iPhone oder Samsungs Galaxy Note S vom Thron zu stoßen. Für die Premiumgeräte von LG, Sony und Huawei ist das Pixel 3 jedoch ein ernstzunehmender Konkurrent.

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