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Rufnummernsperre fest

Wie funktioniert eine Rufnummernsperre?Für Menschen, die ihre Kosten kontrollieren möchten und auf die Anwahl von teuren Servicenummern verzichten wollen, empfiehlt sich das Einrichten einer sogenannten Rufnummernsperre fest. Damit lässt sich verhindern, dass bestimmte Rufnummern vom eigenen Anschluss aus angewählt werden. Zugleich ist dieses Leistungsmerkmal ein Schutz vor unerwünschten Dialern.

Was ist eine Rufnummernsperre?
Eine feste Rufnummernsperre ermöglicht es, gezielt Nummern zu blockieren. Versucht jemand die blockierten Rufnummern anzuwählen, kann keine Verbindung aufgebaut werden. Mit der Rufnummernsperre lassen sich so vom Anschlussinhaber bestimmte Zielnummern oder zum Beispiel bestimmte Vorwahlbereiche wie 0900er-Nummern oder Auslandsgespräche komplett unterbinden.

Der Vorteil der festen Rufnummernsperre liegt auf der Hand: Gebührenpflichtige Servicenummern oder mögliche teure Verbindungen können gesperrt werden. Da die Sperre alle Personen betrifft, die über den Anschluss telefonieren, können Unternehmen mit einer solchen Einstellung beispielsweise ihre Mitarbeiter daran hindern, bei teuren Auskunftsdiensten anzurufen. Die Rufnummernsperre betrifft jedoch nicht nur Anschlussinhaber, Mitarbeiter oder Haushaltsmitglieder, sondern auch automatisierte Einwahlversuche von zum Beispiel Dialer-Programmen. Somit kann die Rufnummernsperre fest nicht nur zu einer besseren Kontrolle von ausgehenden Anrufen beitragen, sondern auch zu mehr Sicherheit bei Internetanwendungen.

Beauftragung beim Anbieter erforderlich

 

Technisch wird die feste Rufnummernsperre vom Telefondienstanbieter aktiviert. Der Teilnehmer beauftragt dabei seine Telefongesellschaft mit einer Sperre der gewünschten Nummern. In der Regel besteht die Möglichkeit, fünf Rufnummern zu hinterlegen. Kosten fallen bei der festen Rufnummernsperre nur für die Einrichtung oder Änderung an. Eine monatliche Gebühr ist nicht üblich. Die genaue Konfiguration und die Kostenhöhe hängen vom Telefondienstanbieter ab.

Die Rufnummernsperre lässt sich grundsätzlich über eine Positivliste und eine Negativliste umsetzen. Bei der Negativliste handelt es sich um das typische Vorgehen. Eine Auswahl von Nummern oder Vorwahlen wird für den Anschluss gesperrt. Bei der Positivliste ist es umgekehrt. Hier wird eine bestimmte Anzahl von Nummern hinterlegt, die ausschließlich erreichbar sind. Rufnummern, die nicht auf der White List der Rufnummernsperre feststehen, sind nicht anwählbar. In beiden Fällen sind Notrufnummern von der festen Rufnummernsperre ausgenommen.

Alternative Rufnummernsperre veränderbar
Ein Nachteil der festen Rufnummernsperre ist, dass sie nicht vom Anschlussinhaber geändert werden kann. Er muss dafür den Telefondienstanbieter beauftragen. Eine Alternative ist der Dienst Rufnummernsperre veränderbar.

 

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