Kleiner als Micro – Münchner Unternehmen präsentiert Nano-SIM-Karte

SIM-Karte

Die SIM-Karte, das ist die Chipkarte, die Mobilfunkkunden in ihr Mobiltelefon stecken. Es ist ein kleiner Prozessor mit Speicher, mit dem ihr Mobilfunkanschluss mit dem Endgerät, in dem die SIM-Karte steckt, genutzt werden kann. Die Entwicklung immer kleinerer Endgeräte erfordert auch immer kleinere SIM-Karten. Die ersten SIM-Karten hatten etwa die Größe von Scheckkarten. Diesem Format entspricht heutzutage nur noch dem Träger, aus dem die Kunden ihre vom Anbieter erhaltene SIM-Karte herausbrechen können. Einige Hersteller haben bereits auf ein noch kleineres Format, die Micro-SIM umgeschwenkt. Doch damit ist noch nicht das Ende der Entwicklung erreicht.

Das Münchner Technologiekonzern Giesecke & Devrient stellte bereits vor etwa 20 Jahren SIM-Karten her. Nun stellte G&D auf einer Fachmesse in Paris die nach eigenen Angaben kleinste SIM-Karte der Welt vor. Sie ist um rund 60 Prozent kleiner als die noch weit verbreiteten SIM-Karten, die Maße von 25 × 15 mm haben. Auch gegenüber der neueren Micro-SIM-Karte, die 15 × 12 mm groß ist, ist sie klein. Die Nano-SIM ist nur noch 12 x 9 mm groß und 15 Prozent schlanker als die Micros-SIM. Damit ermöglicht sie die Entwicklung von noch schmaleren Geräten und den Einsatz von im Verhältnis größeren Speichern und Akkus. Ende des Jahres 2011 soll die Nano-SIM standardisiert werden. Die Abwärtskompatibilität, und damit die Nutzung in Geräten, in denen größere SIM-Karten vorgesehen sind, wird durch entsprechende Adapter möglich sein.
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