
HDMI ist eine Schnittstelle für digitale Bild- und Tonübertragungen. Im Jahr 2017 wurde die Version 2.1 veröffentlicht, auf die nun HDMI 2.1a folgt. Bereits in den nächsten Wochen soll das Update für den neuen HDMI-Standard ausgerollt werden. Die Version 2.1a bringt als optionale Funktion Source-Based Tone Mapping mit. Doch die HDMI-Versionsbezeichnung ist nicht an das neue Feature geknüpft.
Was steckt hinter dem neuen Feature?
Source-Based Tone Mapping, kurz SBTM, ist eine Technologie, durch welche ein besseres und schöneres Bild erzeugt werden kann. Dies gelingt, indem die Verdunklung des Bildes fein abgestuft erfolgt, anstatt nur linear zu verdunkeln. Die Folge ist, dass HDR-Inhalte besser dargestellt werden können, da die Verarbeitung zum Teil bereits auf der Quelle stattfindet. Doch nicht alle für HDMI 2.1a zertifizierten Geräte bringen das neue Feature mit sich. Dies könnte bei Verbrauchern für Verwirrung sorgen. Denn die HDMI-Versionsnummer ist nicht zwingend an eine bestimmte Funktion geknüpft. Stattdessen wird es die Vorgängerversion HDMI 2.1 als Versionskennzeichnung in Zukunft einfach nicht mehr geben.
Verbraucher sollten auf das Kleingedruckte achten
Konkret bedeutet dies, dass Hersteller nicht dazu verpflichtet sind, SBTM zu unterstützen, wenn sie HDMI 2.1a verbauen. Ein Gerät bringt daher nicht automatisch Source-Based Tone Mapping mit, nur weil HDMI 2.1a ausgewiesen ist. Für Verbraucher gilt daher, sich das Kleingedruckte genau anzuschauen, da die Versionskennzeichnung unabhängig von dem Feature ist. Erst die genauen Produktspezifikationen geben einen Hinweis darauf, ob der HDMI-Anschluss des Gerätes SBTM überhaupt unterstützt wird. Wer von der neuen Technologie profitieren möchte, sollte daher beim Kauf von neuen Geräten genau hinschauen.
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