LTE / UMTS Netzabdeckung & Verfügbarkeit prüfen

Die Verfügbarkeit bzw. Netzabdeckung der LTE– und UMTS Mobilfunk-Technologie ist noch nicht flächendeckend gegeben. Deshalb müssen Mobilfunktelefone und andere Empfänger vorerst auch in dem GSM-Netz funken können. Dadurch ist garantiert, dass die Verbindung nicht unterbrochen wird, wenn der Nutzer das mit einer UMTS-oder LTE Netzverfügbarkeit versorgte Gebiet verlässt. Die Mobilfunkgeräte wechseln in diesem Fall in das GSM-Netz und der Mobilfunkkunde verwendet die Datenübertragung per GPRS oder EDGE.

Test: Mobilfunk Netzabdeckung prüfen

Die drei deutschen Mobilfunknetze sind nicht gleichermaßen gut für die Datenübertragung ausgebaut. Wie und wo der Kunde von seinem Mobilfunknetzbetreiber versorgt wird, machen die Abfragen der Anbieter zum Empfang deutlich, dort kann man mit einem Online-Test unverbindlich die jeweilige Netzabdeckung am gewünschten Standort prüfen.

Die ersten UMTS-Handys trugen die Namen Nokia, Siemens und Motorola. Sie verfügen über die von GSM-Handys bekannte Ausstattung, wie Kamera und MP3-Player und ermöglichen selbstverständlich auch die Nutzung multimedialer Dienste wie MMS. Mit ihnen können dank UMTS Netzverfügbarkeit Daten schneller übertragen werden als mit Handys, die nur in dem GSM-Netz arbeiten und einen Handyempfang gewährleisten. Auch für die Nutzung des Download-Datenbeschleuniger HSDPA mussten neue Handys entwickelt werden, die diese Technik ebenfalls unterstützen. Auch Geräte zur Nutzung der Datenübertragung über Handynetze beispielsweise an Laptops wurden eingeführt.

Das gut ausgebaute Netz war zunächst ein Privileg der Großstädter und die theoretisch mögliche UMTS-Geschwindigkeit war vorerst in „Hot Spot“-Gebieten, also an bestimmten Ballungsgebieten, zu erreichen. Einwohner ländlicher Gegenden mussten vorerst meist noch auf das GSM-Netz und deren Datenbeschleunigern zurückgreifen. Laut Vorgabe der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (ehemals Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post) sollten im Jahr 2005 50 Prozent der Bevölkerung UMTS nutzen können. Die Betreiber investieren stetig in den Ausbau der Sendemasten und der Mobilfunktechniken, sehr zum Ärger zahlreicher Bürger, die ein weiteres Anwachsen der Mobilfunkstrahlungen als Folge des Netzausbaus befürchten.

Handyempfang testen

Um eine genaue Aussage zur tatsächlichen Netzstärke an einem bestimmten Standort zu bekommen, ist ein eigener Praxistest eine sinnvolle Lösung. Sofern im Bekanntenkreis unterschiedliche Netze genutzt werden, könnten diese zu einem „Besuch“ eingeladen werden. Alternativ kann eine Prepaidkarte der verschiedenen Netze fast zum Nulltarif bestellt werden.

Mobilfunk Netzabdeckung prüfen – © telespiegel.de