Mobilfunknetze in Deutschland – Kunden sollten Netzabdeckung vorher prüfen

Mobilfunknetze in Deutschland - Kunden sollten Netzabdeckung vorher prüfen

Alle Mobilfunktarife in Deutschland werden über die physischen Mobilfunknetze der vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber abgewickelt. Diese sind Dt. Telekom (T-Mobile), Vodafone (D2), o2 und E-Plus. Abgesehen von den Tarifkonditionen, wie Mindestvertragslaufzeit, Zahlungsart und Preise, unterschieden sich die Tarife auch bezüglich anderer Kriterien. Nicht jedes der vier deutschen Mobilfunknetze bietet nämlich die selben technischen Voraussetzungen. Bevor sich Kunden für einen Anbieter entscheiden, ist deshalb auch ein Blick auf die Netzabdeckung des verwendeten Mobilfunknetzes ratsam, insbesondere wenn der Tarif ebenfalls für die Datenübertragung genutzt werden soll und sie in ländlicheren Gegenden wohnen. Kunden, die mit ihrem Handytarif nur telefonieren wollen, müssen kaum etwas beachten. GSM ist in allen vier deutschen Handynetzen nahezu flächendeckend verfügbar. Ob UMTS mit einem Datenbeschleuniger in dem verwendeten Mobilfunknetz verfügbar ist, ist für die klassische Sprachtelefonie per GSM nämlich nicht von Belang. Lediglich bauliche Gegebenheiten, schlechte Geräte, überlastete Mobilfunkzellen oder andere äußere Umstände können die Sprachqualität beeinträchtigen.

Insbesondere Smartphone-Nutzer benötigen aber einen Tarif, mit dem sie auch das mobile Internet nutzen können. Die Datenübertragung in den deutschen Mobilfunknetzen unterschiedet sich erheblich, je nachdem welches Mobilfunknetz an welchem Standort verwendet wird. Während beispielsweise die Dt. Telekom in den meisten Gebieten UMTS mit schnellen Datenraten anbietet, hat E-Plus sein Mobilfunknetz diesbezüglich bisher eher nachlässig ausgerüstet. Doch nur weil ein bestimmter Mobilfunknetzbetreiber generell eine gute UMTS-Netzabdeckung anbietet, muss die nicht unbedingt an dem eigenen Standort gelten.

Sich vor der Wahl des Handytarifs über die Handynetze in Deutschland zu informieren, sie mit den SIM-Karten von Bekannten auszuprobieren und auf den Webseiten der Mobilfunknetzbetreiber den eigenen Wohnort auf Verfügbarkeit einer bestimmten Technik zu prüfen, kann deshalb große Enttäuschungen ersparen. Manchmal hält ein solcher Vergleich auch eine Überraschung bereit, zum Beispiel dass der eher schlechter aufgestellte Netzbetreiber an diesem Ort eine tatsächlich höhere Bandbreite bietet als ein Anbieter mit größeren Ausbauinvestitionen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Nutzung des Glasfasernetzes – Urteil für Stärkung der Verbraucherrechte

Update

BGH bestätigt 24 Monate Laufzeit bei Glasfaser

Die Vertragslaufzeit darf bei Glasfaseranschlüssen nicht erst ab Freigabe des Anschlusses beginnen. Denn der Ausbau dauert teilweise bis zu einem Jahr. Mit diesem Urteil werden die Verbraucherrechte gestärkt, da Verbraucher nicht länger als zwei Jahre an einen Anbieter gebunden sein dürfen. […]

Digitale Marktplätze für Gamer – So funktionieren Handel und Plattformen

Digitale Marktplätze für Gamer

So funktionieren Handel und Plattformen

Digitale Marktplätze bieten Gamern neue Möglichkeiten, ihre Spielerfahrungen zu erweitern. Diese Plattformen ermöglichen den Kauf und Verkauf von Spielkonten und virtuellen Gütern. Trotz der Vorteile gibt es auch Risiken, die beachtet werden sollten. […]

CCC-Kongress 2025 – Europas digitale Abhängigkeit als Schlüsselfrage

CCC-Kongress 2025

Europas digitale Abhängigkeit als Schlüsselfrage

Der diesjährige 39C3 zeigte speziell, wie kritisch Europas digitale Abhängigkeit ist. Bei der Veranstaltung wurde deutlich, dass digitale Selbstbestimmung, Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit neu gedacht werden müssen. Dafür wurden konkrete Auswege aufgezeigt. […]

Social-Media-Ausstieg – viele Jugendliche wenden sich bewusst ab

Social-Media-Ausstieg

Viele Jugendliche wenden sich bewusst ab

Jugendliche nutzen Social Media kritischer und erkennen die Risiken. Daher wenden sich viele bewusst ab. Einzelne Plattformen wie Instagram oder YouTube sind dennoch weiterhin für junge Menschen von hoher Bedeutung. Das zeigt die aktuelle „Jugend-Digitalstudie 2025“ der Postbank. […]