Internetzugänge in Deutschland – Fast 53 Prozent der Bevölkerung online

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Zum vierten Mal ist der „(N)Onliner Atlas„ erschienen, ein gemeinsames Projekt des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid und der Initiative D21. Der „(N)Onliner Atlas„ ist repräsentatives Ergebnis aus 30.000 Telefoninterviews.

Daraus geht hervor, dass in Deutschland noch immer zum größten Teil analoge Internet-Zugänge (32%) und ISDN (40%) genutzt wird. Nur 27 % der deutschen Internet-Anschlüsse basieren auf DSL und verfügen dadurch auch über die Voraussetzung, mit der kabellosen WLAN-Technik (Wireless Local Area Network) online zu gehen. Allerdings haben sich erst 9 % der deutschen Haushalte WLAN eingerichtet.

Insgesamt nutzen 52,6 Prozent der Bundesbürger über 14 Jahren das Internet, das sind 3 % mehr als im Vorjahr. Davon sind 45,6 % Frauen, im Jahr 2003 waren es nur 42,1 %. Die Gruppe der Internet-Nutzer, die das 50. Lebensjahr überschritten haben, vergrößerte sich im Laufe des letzten Jahres um eine Millionen Personen und macht nun einen Prozentsatz von 28,2 aus.

Im Ländervergleich hat Berlin die Nase vorn. Dort nutzen 57,6 % der Bevölkerung das World Wide Web (WWW). In Schleswig-Holstein sind es 56,3 %, gefolgt von Hessen, in dem 56 Prozent der Einwohner online sind. Weit unterdurchschnittlich wird das Internet in Mecklenburg-Vorpommern (44,5 %), im Saarland (46,8 %) und in Sachsen-Anhalt (46,1 %) genutzt.

Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass es nirgendwo so viele Internet-Seiten wie in Deutschland gibt. Mit 85 Seiten pro 1000 Einwohner liege Deutschland noch vor den USA, in denen es nur 60 Seiten pro 1000 Einwohner gebe, teilte der Staatssekretär Alfred Tacke vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit mit. Etwa 7 % des Internets sei deutschsprachig.

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