Alles über den Satelliten – skyDSL demnächst auch als Zwei-Wege-Lösung

Alles über den Satelliten - skyDSL demnächst auch als Zwei-Wege-Lösung

Manche Menschen zieht es auf´s Land. Die Vorteile gegenüber dem Stadtleben liegen klar auf der Hand. Bessere Luft, weniger Anonymität und mehr Hilfsbereitschaft zwischen den Menschen sind nur einige davon. Doch die meisten Städter haben gegenüber einigen, die in abgelegenen Dörfchen wohnen, auch einen Vorteil. Sie erhalten DSL über die Telefonleitung und das sogar mit einer sehr großen Bandbreite.

Wer also die Landluft nicht gegen das Stadtleben tauschen möchte, muss manchmal auf DSL-Alternativen zurückgreifen. Eine ist das DSL per Satellit, das flächendeckend verfügbar ist. Die meisten dieser Lösungen funktionieren nach folgendem Prinzip. Der User verfügt über einen Telefonanschluss und eine Satellitenanlage. Der Computer ist mit beidem verbunden. Surft der Nutzer in dem Internet, wird für die Anfragen in das Internet die Datenübertragung über den Telefonanschluss verwendet. Die Antwort aus dem Internet, also der Download, wird mit hoher Geschwindigkeit über den Satelliten zu dem User gesendet.

Auf diese Weise hat bisher auch das Produkt skyDSL von der TELES AG funktioniert. In wenigen Wochen möchte TELES jedoch auch eine andere Lösung anbieten. Für das neue Produkt wird dann kein Telefonanschluss als zusätzliches Kanal für den Upload benötigt. Beides, Up- und Download wird dann über den Satelliten vollzogen werden können. Zwar hat das den Vorteil, dass keine zusätzlichen Gebühren für den Telefonanschluss anfallen. Doch das neue Produkt wird keine günstige Alternative sein.

Das Zwei-Wege-skyDSL mit einer Bandbreite, die mit DSL 1000 vergleichbar ist, kostet ab monatlich 49,80 €. Den in etwa mit DSL 2000 vergleichbaren Internetzugang wird es ab monatlich 89,80 € geben. In allen Tarifen ist eine Volumen-Flatrate enthalten. Hinzu kommt immer der Anschaffungspreis für die nötige Hardware in Höhe von einmalig 549,- €. Alternativ kann die Hardware für monatlich 9,90 € gemietet werden. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an.

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