Internetnutzung in Deutschland – Jeder Siebte war noch nie online

Jeder Siebte in Deutschland war noch nie online

In den 1990er-Jahren begann das Internet an Bedeutung zu gewinnen. Nachdem die Nutzer die Internetinhalte insbesondere konsumiert hatten, es gab vorrangig E-Mail-Dienste, Firmenauftritte und später Onlineshops, folgte das sogenannte Web 2.0. Darunter versteht man die Interaktivität des World Wide Webs. Nutzer wurden selbst aktiv. Sie erstellen nun eigene Inhalte und betätigen sich in sozialen Netzwerken. Wurden die Internetinhalte zuvor von einigen großen Unternehmen erstellt und in dem Internet verbreitet, formen es die Nutzer inzwischen zum großen Teil selber. Das Internet, wie wir es jetzt kennen, ist aus dem Alltag vieler Nutzer nicht mehr wegzudenken.

Dennoch gibt es auch in Deutschland eine große Anzahl Menschen, die noch niemals online waren. Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass 15 Prozent der Einwohner Deutschlands zwischen 16 und 74 Jahren das Internet bisher noch nicht genutzt haben. In dem europäischen Vergleich liegt Deutschland damit weder auf den vorderen noch den letzten Plätzen. Laut den von Eurostat bereitgestellten Daten sind es beispielsweise in Schweden, Dänemark, Luxemburg, Finnland und den Niederlanden weniger als 10 Prozent, in Rumänien, Griechenland und Bulgarien aber mehr als 40 Prozent. Im europäischen Durchschnitt war jeder fünfte Europäer noch niemals online.

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Internet über das Mobilfunknetz

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