Neues Format für die SIM-Halterung – Telekom reduziert Plastikanteil

Neues Format für die SIM-Halterung – Telekom reduziert Plastikanteil

Die scheckkartengroße SIM-Karten-Halterung, die seit den 90er Jahren Standard ist, wird es in Zukunft bei der deutschen Telekom nicht mehr geben. Der Telekommunikationsriese setzt in Zukunft auf ein deutlich kleineres Format, um einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Neues Format für die SIM-Halterung

Mit der Einführung eines neuen Formats für die SIM-Halterung, will die Telekom zu der Müllvermeidung beitragen. Die konzernweite Einführung wird im Jahr 2019 zu einer Einsparung von rund 17,5 Tonnen Plastikmüll führen. Um dies zu realisieren, wird die bisherige Halterung für SIM-Karten um mehr als die Hälfte verkleinert.

Die Telekom als Vorreiter

Mit der Umstellung des Kartenformats, ist die Telekom das erste Telekommunikationsunternehmen, das den Plastikanteil bewusst reduzieren möchte. Bereits im vergangenen Jahr startete die Telekom ein Kooperationsprojekt mit den Partnern EDEKA und World Wildlife Fund. Mit der umweltfreundlichen Prepaid-Sim-Karte konnten so im Jahr 2018 bereits ungefähr 3,8 Tonnen Plastikmüll vermieden werden. Durch diese Ersparnis beeindruckt, werden in Zukunft nur noch SIM-Karten in dem neuen Format erhältlich sein, sobald alle Restbestände aufgebraucht sind.

Alle SIM-Karten der Telekom erhalten das neue Format

Sowohl die Prepaid- als auch die Postpaid-Karten des Telekommunikationsunternehmens werden auf das neue Format umgestellt. Dies gilt auch für alle SIM-Karten der Telekom Zweitmarke Congstar sowie für die Partner Talkline, klarmobil und weitere. Auf Twitter veröffentlichte die Deutsche Telekom AG heute folgenden Beitrag:

Unsere SIM-Karten kommen jetzt mit weniger Plastik aus: Der SIM-Karten-Halter wird halbiert. Damit sparen wir 17,5 t Plastik im Jahr. Auch Wholesale – und Multibrand-Partner machen mit. #Telekom #CR #müllvermeiden #plastikmüll #telekomwall

Bildquelle: Deutsche Telekom

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