
Bereits im vergangenen Jahr wurde über einen möglichen Verkauf des deutschen Hardware-Unternehmens spekuliert. Denn um die Zukunft von AVM zu sichern, planten die Gründer aufgrund ihres fortschreitenden Alters einen Generationswechsel im Unternehmen. Jetzt ist aus den Spekulationen Gewissheit geworden: Als langfristiger Investor steigt Imker Capital Partners in das Berliner Unternehmen ein.
Was steckt hinter dem Generationswechsel bei AVM?
Gegründet wurde AVM, zu dessen bekanntestem und beliebtesten Produkt die FRITZ!Box gehört, bereits im Jahr 1986. Zu dieser Zeit waren die vier Gründer Johannes Nill, Peter Faxel, Ulrich Müller-Albring und Jörg-Detlef Gebert noch Studenten – heutzutage beschäftigt das bekannte Tech-Unternehmen beinahe 900 Mitarbeiter. Neben der FRITZ!Box gehören beispielsweise auch verschiedene Smart-Home-Produkte sowie Telefone zur Produktpalette. Der jetzt erfolgte Generationswechsel wurde von den Gründern bereits seit längerer Zeit geplant. Da sie selbst auf die 70. zugehen, entschieden sie sich dazu, das Unternehmen zu verkaufen. Hierdurch soll AVM auch in Zukunft weiterhin erfolgreich bleiben.
Wie geht es jetzt mit dem Tech-Unternehmen weiter?
Jetzt wurde offiziell bestätigt, dass der europäische Investor Imker Capital Partners in das deutsche Unternehmen eingestiegen ist und die Mehrheit von AVM übernimmt. Doch auch die drei Gründer wollen sich nicht vollständig aus dem FRITZ!Box-Produzenten zurückziehen und sollen als Beirat und Gesellschafter mit einem Minderheitsanteil an AVM beteiligt bleiben. Die Intention hinter dem Verkauf ist auch künftig ein starkes Wachstum anzustreben. Im europäischen Family Office Imker Capital Partners scheinen die Firmengründer hierfür den richtigen langfristigen Investor gefunden zu haben.
„Wir sind den Generationswechsel aktiv und systematisch angegangen, um den Erfolg von AVM fortzuschreiben. Wir freuen uns, Imker als neuen Investor zu begrüßen, da sie unsere Vorstellungen zur Zukunft von AVM teilen. Das Engagement von Imker ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens und wird die Fähigkeit von AVM, innovative Lösungen anzubieten, weiter fördern“, fasst Johannes Nill zusammen.
In Zukunft soll der Fokus zudem auf der Internationalisierung der Berliner Tech-Firma liegen. Insbesondere durch die Entwicklung von neuen Produkten aus dem Fritz-Ökosystem soll dieser Schritt gelingen. Die Verträge zum Verkauf sind bereits unterschrieben – über die Verkaufssumme ist allerdings nichts bekannt.
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