
Während klassische Handys neben der Telefonie und der SMS-Funktion relativ wenig andere Möglichkeiten bieten, sind die Smartphones nicht nur simple Mobiltelefone. Etwa jeder fünfte Deutsche besitzt bereits einen solchen Minicomputer, stellte der Branchenverband Bitkom Ende des letzten Jahres fest. Mit zunehmender Verbreitung und technische Weiterentwicklung der Geräte ändern sich auch die Ansprüche der Nutzer. Die technischen Unterschiede zwischen den Smartphones sind nicht mehr so gravierend. Darum sind inzwischen weniger die technischen Möglichkeiten der Geräte, sondern die Bedienungsfreundlichkeit des Smartphones und die Verfügbarkeit von sogenannten Apps für die Kaufentscheidung der Kunden ausschlaggebend. Das geht aus einer Studie zur Smartphone-Nutzung in Deutschland der Goldmedia Custom Research GmbH hervor. Am zufriedensten sind übrigens iPhone-Nutzer und Kunden des Herstellers HTC mit ihren Geräten. Die Nutzer der Smartphones von beispielsweise Nokia, Blackberry und Motorola zeigen sich nicht so zufrieden und sind eher bereit, bei dem Kauf ihres nächsten Smartphones einen anderen Hersteller zu favorisieren.
Zum Telefonieren und SMS versenden werden Smartphones selbstverständlich noch immer vorrangig genutzt. An der dritten Stelle der beliebtesten Nutzungsmöglichkeiten liegt das mobile Internet, gefolgt von Verwaltungsanwendungen, Emailnutzung und auch Nachrichten-Applikationen. Die sind neben Social Media-Apps und Spiele-Apps die beliebtesten Applikationen der Nutzer. Auffällig ist, dass die Beliebtheit der Anwendungsmöglichkeiten zwischen den Smartphone-Marken variiert. Übrigens sind 37 Prozent der befragten Nutzer bereit, für Applikationen und andere Inhalte Geld auszugeben.
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