Betriebssysteme für Smartphone und Tablet vorgestellt

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Mobiltelefone müssen immer mehr können. Die Zeiten, als sie nur für Telefonate, SMS, Wecker und vielleicht noch kleine pixelige Fotos taugten, sind vorbei. Moderne Smartphones verfügen über einen Funktionsumfang, der dem eines kleinen Computers Konkurrenz machen kann. Die vielen Funktionen und leistungsstarke Applikationen (Apps) erfordern aber wie bei einem Computer ein leistungsstarkes Betriebssystem.

Der Markt für Betriebssysteme für Smartphones und verstärkt Tablet-PCs ist relativ stark in Bewegung. Symbian heißt das Betriebssystem von Nokia, das lange Zeit unangefochtener Marktführer war. Seit Anfang 2013 ist es faktisch aufgegeben. Das gleiche gilt für das Samsung-OS Bada. Hauptgrund ist der starke Marktzuwachs von Google Android. Dieses Betriebssystem ist längst zum neuen Platzhirsch herangewachsen und hat einen hohen Marktanteil erreicht. Daneben kämpfen ein neu gestaltetes BlackBerry Betriebssystem, Windows Phone und nicht zuletzt Apple mit dem iOS für das iPhone und iPad um Marktanteile. Seit 2013 mischt auch die Mozilla Corporation mit dem Betriebssystem Firefox OS (FFOS) beim Kampf um die Nutzer mit.

Alle Betriebssysteme haben Vor- und Nachteile. Manche sind an bestimmte Smartphones bzw. Marken gebunden und aus diesem Grund nur eingeschränkt nutzbar. Die einzelnen Plus- und Minuspunkte sind hier zusammenfassend aufgeführt.

AndroidiOSWindows PhoneBlackBerryFirefox OS
Individuelle Oberflächen++o++
Intuitive Bedienung++++
Anzahl von Apps++oo
Gerätevielfalt++
Datenaustauschoooo

Die Betriebssysteme für Smartphones überzeugen jedes für sich mit verschiedenen Schwerpunkten. In der Summe bieten aber Android und iOS derzeit wohl die meisten Funktionen und Erweiterungsmöglichkeiten. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass Android stark auf Google-Anwendungen konzentriert ist und Apple die Kontrolle über die Apps und Dateien behält. Auch der Datenaustausch mit einem Computer oder die Synchronisation von Kontaktdaten und E-Mails ist hier nicht optimal gelöst. Gleiches gilt auch für Windows Phone, das ausgerechnet Outlook nicht ohne Umwege bedient.
Die ausführlichen Bewertungen machen deutlich, dass alle Smartphone-Betriebssysteme ihre Schwächen haben, aber auch in einzelnen Funktionen oder in vielen Bereichen überzeugen. Letztlich kommt es darauf an, wie der Nutzer sein Smartphone verwendet, um herauszufinden, welches das optimale Betriebssystem für den einzelnen ist.

Eine ausführliche Darstellung der Smartphone-Betriebssysteme ist unter folgenden Punkten nachzulesen:

Letzte Bearbeitung: 20.12.2016