Der finnische Hersteller von Mobilfunkgeräten NOKIA hat auf der Konferenz „Mobile Internet„ in Nizza eine Mobilfunklösung vorgestellt, mit der Gespräche wie mit einem Funkgerät geführt werden. Bei der vorgestellten „Push to Talk„-Technik sind Verbindungen mit einem oder mehreren Gesprächsteilnehmern dauerhaft aktiv. Vor dem Sprechen drückt der Kunde eine Taste und alle verbundenen Teilnehmer hören dessen Nachricht. Soll ein übliches Telefonat geführt werden, werden die „Push to Talk„-Teilnehmer automatisch auf stumm gestellt.
Bei „Push to Talk„ (PTT) wird nicht die Verbindungsdauer, sondern die Sprechzeit der „Push to Talk„-Verbindung berechnet. Deshalb ist es eine praktische Kommunikationsmöglichkeit für Mobilfunkteilnehmer, die über einen langen Zeitraum Stand-by miteinander verbunden sein möchten.
Die neue PTT-Technik werden Mobilfunkkunden nutzen können, die in den GSM/GPRS-Netzen telefonieren. Jedoch sind netzexterne Verbindungen, also zum Beispiel „Push to Talk„ zwischen einem Vodafone- und einem E-Plus- Kunden, mit dieser Lösung zunächst nicht möglich. Im nächsten Jahr sollen die nötigen Komponenten für die Netzbetreiber und erste GSM/GPRS-Handys mit der „Push to Talk„-Funktion erhältlich sein. In GSM-Netzen Europas, Asiens und in Amerika wurden inzwischen mehr als 20 Testinstallationen durchgeführt.
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