Tippfehler – Kundin erhielt 552 Router für einen DSL-Anschluss

Tippfehler - Kundin erhielt 552 Router für einen DSL-Anschluss

Endlich einen schnellen Internet-Anschluss, das wollte auch eine Kundin aus Drabenderhöhe bei Wiehl im Alten Land. Sie bestellte bei der Dt. Telekom einen DSL-Anschluss, weil ihr die Übertragungsgeschwindigkeit an ihrem ISDN-Anschluss zu gering war. Während des Telefonats mit der Dt. Telekom stellte sich heraus, dass DSL an ihrem Wohnort verfügbar ist, der Bestellung des DSL-Anschlusses stand also nichts im Wege. Etwas verwundert war die Kundin über den Hinweis des Mitarbeiters, dass DSL-Router zur Zeit knapp seien und auch über diverse telefonische Rückfragen der Dt. Telekom staunte sie, doch eigentlich machte sie sich keine Sorgen.

Für die Nutzung eines DSL-Anschlusses wird ein Splitter und ein DSL-Modem bzw. ein DSL-Router benötigt. Diese DSL-Hardware erhalten Kunden auf Wunsch zu einem DSL-Anschluss von ihrem Anbieter. Als der Kundin aus dem alten Land jedoch nicht nur der benötigte Splitter und ein DSL-Router, sondern gleich fünf weitere Router und am nächsten Tag nochmals 50 DSL-Router geliefert wurden, schickte die Kundin die überflüssigen Geräte zurück. Nachmittags stand dann allerdings ein LKW vor der Tür und lieferte ihr fünf Paletten mit nochmals insgesamt 496 DSL-Routern. Dabei handelte es sich eindeutig um einen Fehler. Also schickte die Kundin auch diese Lieferung zurück und rief bei der Hotline der Dt. Telekom an.

Die Mitarbeiter konnten sich die massenhaften Lieferungen an die Kundin nicht erklären und ihr auch nicht. Erst eine Pressesprecherin der Dt. Telekom konnte eine Erklärung finden. Bei der Bestellung sei in dem Eingabefeld „Anzahl„ der Modellnahme des Gerätes angegeben worden. Der lautet Speedport 501 und dieser Fehler könnte die Lieferung der meisten DSL-Router erklären. Jedoch ist bis heute unklar, warum neben den 501 zusätzlich 51 weitere DSL-Router ihren Weg zu der Kundin fanden. Die Kundin erhielt eine Entschuldigung des Unternehmens und hat den Splitter und einen der DSL-Router behalten. Nun ist alles wieder gut, ihr DSL-Anschluss wurde freigeschaltet, die überflüssigen Geräte zu der Dt. Telekom zurückgeschickt und ihr Sohn installiert den Splitter und einen DSL-Router, denn mehr brauchte sie nicht, um an ihrem neuen DSL-Anschluss surfen zu können.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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