
Der Markt der günstigen Vorvorwahlen ist ständig in Bewegung. Jeden Tag werden in der telespiegel Datenbank weit über 1000 Datensätze den Preisänderungen der Anbieter angepasst. Von manchen Marken wird nämlich oft eine regelrechte Pingpong-Preispolitik betrieben, in der heute günstige Preisfenster morgen oft um ein Vielfaches teurer sind.
Der Anbieter Tele2 war in der Vergangenheit eine rühmliche Ausnahme. Denn Orts- und Ferngespräche konnten bisher Montag bis Freitag nach 19 Uhr und an Wochenenden rund um die Uhr immer günstig geführt werden. Zwar passte auch Tele2 öfter die Minutenpreise dem aktuellen Marktgeschehen an, jedoch gab es in den genannten Zeitfenstern keine Minutenpreise von über 1 Cent.
Nun sollten sich Call-by-Call-Kunden, die häufig an Wochenenden tagsüber Orts- und Ferngespräche über Tele2 geführt haben, nach einem neuen Anbieter umsehen. Denn Tele2 berechnet jetzt für Ortsgespräche an dem Wochenende zwischen 7 und 19 Uhr teure 4,5 Cent pro Minute, für Ferngespräche sogar 8,95 Cent pro Minute. Damit wird in den genannten Zeitfenstern ein deutlich höherer Preis berechnet, als in dem Standard-Telefontarif der Dt. Telekom.
In dem gesamten Juli verspricht Tele2 für Orts- und Ferngespräche per Call by Call täglich in der Zeit von 19 bis 7 Uhr hingegen einen sensationell günstigen Minutenpreis von 0,5 Cent.
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