Vorsicht Phishing – Packstation-Kunden sollten keine Daten preisgeben

Vorsicht Phishing - Packstation-Kunden sollten keine Daten preisgeben

Viele Verbraucher verlagern ihre Einkaufsaktivitäten vermehrt in das Internet. Die Auswahl ist dort groß, die Preise und Produkte können einfach miteinander verglichen werden und es gibt bei einer Onlinebestellung oft zusätzliche Rabatte. Geliefert werden die Waren meist innerhalb weniger Tage, entweder direkt nach Hause oder beispielsweise an eine Packstation. Dieser Service der Deutschen Post und des Paketdienstes DHL ermöglicht es unter anderem, sich Sendungen an einen Paketautomaten liefern zu lassen. Dort kann sie von dem Kunden auch außerhalb der Geschäftszeiten abgeholt werden.

Leider wird dieser Service nicht selten missbraucht. Mit dem Ziel, ihre Geschäfte anonym über die Packstationen abwickeln zu können, versenden Kriminelle Phishing-Emails. Damit locken sie Packstationen-Kunden auf gefälschte Internetseiten und veranlassen sie, dort ihre Daten einzugeben. So erhalten die Kriminellen Zugang zu dem fremden Packstation-Account. Auf seiner Internetseite warnt der Paketdienst seine Kunden vor solchen Gefahren.

Seit Kurzem kursieren wieder Phishing-E-Mails, die an Packstation-Kunden gerichtet sind. Das berichtet der Verbraucherschutzverein Nicht-Abzocken e.V. Im großen Stil sollen damit offensichtlich Packstation-Accounts gekapert werden. Die E-Mails fordern die Empfänger auf, ihre Accountdaten auf der Internetseite mein-paket24.info einzugeben, die eine Packstation-Loginseite vortäuscht.

Die Seite, deren URL auf den bereits bekannten Namen Mario Schaller aus Regensburg registriert war, war zu dem Zeitpunkt der redaktionellen Bearbeitung nicht erreichbar. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass weitere Phishingversuche unternommen werden und eine andere Domain für diese Zwecke benutzt wird. Der Verein warnt eindringlich davor, Accountdaten preiszugeben. Im Zweifel solle sich der Kunde an die Hotline der Packstation wenden (01803 – 365 365 für 9 Cent/Min. aus dt. Festnetz).

Weitere Informationen

Sicherheit im Internet

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Digitale Steuerbescheide ab 2026 – Papier nur auf Wunsch

Digitale Steuerbescheide ab 2026

Papier nur auf Wunsch

Ab 2026 werden Steuerbescheide in Deutschland in der Regel nur noch digital bereitgestellt. Papier gibt es nur auf Wunsch. Was bedeutet das für Bürgerinnen, Bürger und Kanzleien? Hier erfährst du verständlich, was sich ändert – und wie du dich vorbereitest. […]

Scheinbarer App-Zwang – congstar wegen Irreführung verurteilt

Scheinbarer App-Zwang 

 congstar wegen Irreführung verurteilt

Die Telekom-Tochter congstar behauptete, ihr Online-Kundencenter werde 2025 abgeschaltet – und drängte damit Kunden zum App-Download. Doch das stimmte gar nicht. Ein Gerichtsurteil deckt nun auf, wie weit der vermeintliche App-Zwang wirklich ging. […]

Urteil – Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Urteil 

 Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Das Oberlandesgericht Bamberg hat in seinem Urteil entschieden, dass die Sperrung mehrerer Social-Media-Kanäle eines Influencers durch eine Plattformbetreiberin nicht ohne Weiteres zulässig ist. Insbesondere stellte das Gericht fest, dass die bloße Weiternutzung eines weiteren Kanals keine automatisierte Umgehung der Sperrmaßnahme darstellt. […]

United Internet & 1&1 - Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet & 1&1

Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet bündelt seine Telekommunikationsaktivitäten und verkauft die Netztochter 1&1 Versatel konzernintern an die 1&1 AG. Für Endkunden bleiben die bekannten Marken wie 1&1, IONOS, GMX oder WEB.DE bestehen. Der Artikel erklärt verständlich, welche Produkte die Unternehmen anbieten und was der mögliche Verkauf der Domain-Handelsplattform Sedo bedeutet. […]

Kritische Chrome-Lücke – Google veröffentlicht Notfall-Update

Kritische Chrome-Lücke

Google veröffentlicht Notfall-Update

Eine Chrome-Schwachstelle wurde aktiv von Cyberkriminellen ausgenutzt. Google hat mittlerweile ein Notfall-Update bereitgestellt, das dringend installiert werden sollte. Chrome-Nutzer müssen ihren Browser neu starten, um das Update zu aktivieren. […]