Einem 45-jähriger Bochumer waren aus seinem Account des Online-Spiels Metin2 mehrere virtuelle Gegenstände abhanden gekommen. Die Ausrüstung seines Avatars hatte er über einen langen Zeitraum zusammengestellt und mit realem Geld bezahlt. Der Mann schloss auch nicht aus, bestohlen worden zu sein und ging zur Polizei. Die begab sich auf die Suche nach dem Himmelstränenband, den Phönixschuhen, dem Siamesenmesser und sieben Millionen Yang der Spielewährung aus Metin2. (telespiegel-News vom 29.01.2009)
Von vornherein hatte der Betreiber des Online-Spiels in der Öffentlichkeit ausgeschlossen, dass sein Server von außen manipuliert wurde und die Gegenstände so entwendet werden konnten. Nun bestätigten die Ermittlungsergebnisse diese Aussage. Die Polizei hatte mehrere Online-Spieler aus dem Umfeld des Geschädigten befragt. Ein 19-jähriger Spieler aus Bonn gab dabei zu, sich mit den persönlichen Daten des Bochumers eingeloggt und die Gegenstände auf seinen eigenen Account transferiert zu haben. Darüber, so sagte der junge Mann weiter aus, sei der 45-Jährige aber informiert gewesen. Die Polizei macht die Unachtsamkeit des Betroffenen für den Verlust der Gegenstände verantwortlich.
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