
Nutzer von sozialen Netzwerken und Nachrichtendiensten sollte es beruhigen, wenn die Unternehmen nach einer Hackerattacke schnell reagieren. Viele Twitter-Nutzer hatten aber eigentlich keine Grund zur Sorge, obwohl der Kurznachrichtendienst per Email behauptete, ihr Konto sei missbraucht worden.
Während einer Routinekontrolle bemerkte Twitter einen Hackerangriff und reagierte darauf. Der Kurznachrichtendienst setzte die Passwörter von offenbar Tausenden Accounts weltweit zurück. Zugleich verschickte er an die Nutzer der Accounts eine Email. Darin teilte Twitter mit, man vermute den Versuch unberechtigter Dritter, in das Konto einzudringen. Aus Sicherheitsgründen sei das Passwort zurückgesetzt worden, der Nutzer solle ein neues vergeben.
Tatsächlich waren aber nur einige Nutzerkonten gehackt worden. Twitter entschuldigte sich bei seinen Nutzern für die Unannehmlichkeiten. Unbeabsichtigt seinen die Passwörter einer großen Zahl Konten zurückgesetzt worden, mehr als vermutlich kompromittiert wurden. Das deutet darauf hin, dass es sich nicht um einen so großen Hackerangriff handelte, wie die Zahl der zurückgesetzten Konten zunächst annehmen ließ.
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