
Wenn der Suchmaschinenbetreiber Google über eines seiner neuen Produkte berichtet, hören die meisten interessiert hin. So ist es auch bei dem Nachrichtensystem Google Buzz, das der Konzern gestern vorstellte. Beobachter nennen den neuen Dienst einen direkten Angriff auf die großen sozialen Netzwerke Twitter und Facebook.
Google Buzz soll seinen Nutzern ermöglichen, ihre Kommunikation in dem Internet noch einfacher zu steuern und zu organisieren, erklärt Google. In Google Netzwerk sollen die Nachrichten und Inhalte von Picasa, Google Reader, YouTube, Flickr, Blogger und Twitter importiert werden können, eigene Nachrichten verfasst und freigegeben werden können, Emailkontakte zu Followern werden. Eine Ähnlichkeit mit Facebook ist nicht zu leugnen.
Nur angemeldete Nutzer des kostenlosen Emaildienstes Google Mail können dessen Erweiterung Buzz verwenden. Sie erhalten die Möglichkeit automatisch innerhalb der nächsten Wochen, verspricht Google. Interessenten erhalten unter buzz.google.com mehr Informationen. Der Dienst läuft auch auf mobilen Endgeräten, dann wird zusätzlich der aktuelle Standort des Nutzers übermittelt.
Update vom 17.10.2011
Google wird den fest in Google Mail integrierten Dienst Google Buzz in der nächsten Woche abschalten. Bestehende Beiträge werden über das Google Profil erreichbar sein und lassen sich über Google Takeout importieren. Die Mitarbeiter von Google Buzz werden künftig an Google+ mitarbeiten. Mit Google Buzz startete Google einen ersten Versuch eines sozialen Netzwerks.
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