Der Anteil der Smartphones unter den verkauften Mobiltelefonen steigt. Der Anteil herkömmlicher Handys sinkt hingegen. Dadurch steigt auch die Nachfrage nach Mobilfunktarifen für die günstige Internetnutzung. Denn ein Smartphone ohne mobile Internetverbindung zu verwenden ist zwar möglich, aber nicht bestimmungsgemäß. Die Mobilfunkanbieter stellen sich auf die Entwicklung dieses Marktes ein und bieten vermehrt Tarife an, deren Schwerpunkt unter anderem auf der mobilen Datenübertragung liegt. Damit erzielen sie inzwischen einen großen Teil ihres Umsatzes. Während der Umsatz mit Sprachdiensten in Deutschland seit mehreren Jahren zurückgeht, wächst der Umsatz mit mobilen Datendiensten rasant. Im letzten Jahr waren es weltweit 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Für das Jahr 2012 wird ein Anstieg von weiteren 13 Prozent prognostiziert. Das wären insgesamt 217 Milliarden Euro Umsatz durch Datendienste. Etwa ein Drittel ihres Umsatzes werden die Mobilfunknetzbetreiber demnach in diesem Jahr mit den Datendiensten machen. Im Gegensatz zu früher handelt es sich dabei nicht mehr vorrangig um den Datendienst SMS.
Zu diesem Ergebnis kam das internationale Marktforschungsprojekt EITO der Bitkom Research GmbH, berichtet der Branchenverband Bitkom. Die Prognosen beruhen auf Auswertungen der Umsatzzahlen aus Datendiensten über die Mobilfunknetze. Datenverbindungen über WLAN-Hotspots wurden nicht einbezogen, weil diese gewöhnlich über das Festnetz realisiert werden.
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