
Alle gängigen Versionen des beliebten Windows-Betriebssystems sind von einer massiven Sicherheitslücke betroffen. Diese ermöglicht es potenziellen Angreifern, den Computer per Fernzugriff zu übernehmen. Mittlerweile wurde die kritische Schwachstelle mit der Bezeichnung CVE-2025-47981 von Microsoft geschlossen. Daher sollten User schnellstmöglich neue Sicherheits-Updates installieren.
Was steckt hinter der kritischen Windows-Sicherheitslücke?
Besonders gefährlich bei der Schwachstelle in einem Sicherheitsmechanismus des Betriebssystems ist, dass potenzielle Opfer weder einen Link anklicken noch eine Datei öffnen müssen. Die Sicherheitslücke ermöglicht den Hackern einen vollautomatischen Zugriff auf die Geräte der Betroffenen, ohne dass hierfür irgendeine Interaktion mit diesen stattfinden muss. Es besteht die Gefahr, dass sich die Schadsoftware innerhalb von kurzer Zeit sogar in ganzen Firmennetzwerken ausbreiten kann. Denn sowohl private Computer mit den Betriebssystemen Windows 10 und Windows 11 als auch Unternehmensserver sind von CVE-2025-47981 betroffen. Die Angreifer können speziell gestaltete Datenpakete senden, um so eigenen Code auf den Systemen auszuführen. Nach Angaben des US-amerikanischen Tech-Riesen sind aktuell noch keine Attacken über die schwerwiegende Sicherheitslücke bekannt – es wird aber davon ausgegangen, dass Hacker diese in Kürze nutzen werden.
Was müssen Windows-User jetzt tun?
Um kein Risiko einzugehen, ist es dringend zu empfehlen, den Computer stets mit sämtlichen neuen Sicherheits-Updates auf dem neuesten Stand zu halten. Die mit einem CVSS-Wert von 9,8 als kritisch eingestufte Schwachstelle CVE-2025-4981 kann mit dem aktuellen Juli-Patch, das von Microsoft bereits zur Verfügung gestellt wurde, geschlossen werden. Insgesamt werden mit dem Juli-Update rund 140 Sicherheitslücken in verschiedenen Produkten geschlossen. Um den Angreifern keinen vollautomatischen Fernzugriff auf den eigenen Computer zu ermöglichen, sollten Windows-Nutzer daher jetzt schnell handeln.
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