Das amerikanische Softwareunternehmen Adobe Systems kaufte im Jahr 2005 die Firma Macromedia für 3,4 Milliarden US-Dollar. Seitdem hat Adobe unter anderem die Rechte an der Software Flash. Sie ermöglicht die Darstellung und Wiedergabe von Inhalten im .swf-Format, also Shockwave Flash-Dateien. Flash-Inhalte sind beispielsweise in diesem Dateiformat erstellte Videos oder Animationen, die in Webseiten eingebunden sind. Um sie abspielen zu können, muss das Endgerät mit einem Flash Player ausgerüstet sein. Auf stationären Computern ist dieser Player im Allgemeinen vorhanden, problematisch ist die Darstellung von Flash-Inhalten eher auf mobilen Endgeräten.
Das Unternehmen Apple, der Macher des iPhone und iPad, hat sich beispielsweise entschieden, dass seine Geräte generell kein Flash unterstützen sollen. Auch auf einigen anderen Smartphones und Tablet-PC läuft der eigens für mobile Endgeräte entwickelte Flash Lite-Player nicht. Das Unternehmen Adobe gab nun bekannt, die Entwicklung von Flash für mobile Endgeräte nicht mehr voranzutreiben. Statt dessen werde man sich künftig auf die Integration der Plattform AIR (Adobe Integrated Runtime) auf Smartphones und Tablet-Computer konzentrieren. Der neue Webstandard HTML5 rücke ebenfalls in den Fokus. Außerdem will Adobe sein Flash weiterhin für die Nutzung auf stationären Computern auszubauen.
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