
Wird ein neues Handy angeschafft, ist dieses meistens von dem Netzbetreiber vorkonfiguriert. Der Kunde kann die voreingestellten Dienste sofort nutzen, ohne die Angaben per Hand vornehmen zu müssen. Doch neben den nützlichen Einstellungen, wie für MMS, WAP und eMail, finden Käufer immer öfter unliebsame Überraschung auf ihrem neuen Geräten.
Versteckte Links im Menü und Tasten, die zu kostenpflichtigen WAP-Aufrufen führen, auffällige Logos auf dem Gehäuse sowie in der Menüführung sind unangenehme Formen des „Endgeräte-Customizing„, bei dem das Handy den spezifischen Diensten des Netzbetreibers angepasst wird. Der Marktführer Nokia wehrt sich bisher gegen die Veränderung durch die Netzbetreiber, Hersteller wie Samsung, Sharp oder SonyEricsson passen ihre Modelle den Wünschen der Großabnehmer an.
Das Magazin connect empfiehlt, das neue Mobilfunk-Gerät im Geschäft auszuprobieren, um festzustellen, wie die Tasten im Originalzustand belegt sind. Im Internet sind Angebote zu finden, die dem Handy-Besitzer gegen Vorkasse und Einschicken des Handys das Entfernen der Netzbetreiber-Software versprechen. Wegen des teilweisen Garantieverlusts, der damit verbunden ist, rät connect jedoch von solchen Eingriffen ab.
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