telespiegel News – Januar 2002

04.01.02: Kostenlos – Euro-Symbol als einfachere Eingabe an der Tastatur

Eine kleine Software von Alpenland sorgt dafür, dass das jetzt sehr beliebte Eurozeichen € mit einer einfacheren Tastenkombination auf den Bildschirm gebracht wird. Statt der üblichen Kombination der beiden Tasten Alt GR und E bringt dann die kaum benutzte Taste für das Sonderzeichen Celsiusgrad ° (links oben unter der Escape-Taste Esc), das Eurosymbol auf den Bildschirm. Die nicht kommerzielle Nutzung der Software ist kostenlos und steht zum Download bereit.

08.01.02: Vorsicht – unseriöse Kundenwerbung durch AOL

Überall bekommt man die CD‑ROM von AOL mit 50 Freistunden zum Surfen im Internet fast nachgeworfen. Bei den sonst relativ hohen Minutenpreisen von AOL entspricht das einem Gegenwert von rund 45,– €. Kostenlos, Freistunden? Wehe dem, der sich genau das Kleingedruckte auf der erhaltenen Box durchliest. Großgeschrieben liest man dort von „50 Stunden total GRATIS, AOL by Call – kein Mindestumsatz, keine Grundgebühr“. Winzig gedruckt entdeckt man dann unten auf der Box, dass eine Mitgliedschaft mit einer Gebühr von monatlich 3,- € dafür erforderlich ist. Außerdem fällt nach Nutzung der Freistunden ein hoher Minutenpreis von 1,7 Cent pro Minute an. Aber auch da könnte man meinen, dass eine Kündigung das Thema AOL dann erledigt hätte. Pustekuchen! Um die Freistunden nutzen zu können, ist die Installation der umfangreichen AOL-Software auf Ihrem Rechner erforderlich. Diese verstellt nicht nur viele persönliche Einstellungen des Users, nein, ein kleiner Klick auf AOL als Standardinternetzugang verhindert das Nutzen jeglicher anderer Internetprovider. Nicht wenige PC-Besitzer mussten danach eine komplette Neuinstallation des Betriebssystems vornehmen, um den Datenmüll von AOL komplett beseitigen zu können. Gerade unerfahrene PC-Besitzer sind mit der Deinstallation der AOL-Software absolut überfordert. Dieses ist eine sehr unseriöse Kundenwerbung, lassen Sie die Finger von so einem zweifelhaften Angebot.

14.01.02: Gratis-Programm „YAW“ zum Schutz vor neuartigem 0190-Dialer

Im Regelfall gibt es sogenannte 0190-Dialer, um kostenpflichtige Internetangebote (oft im Erotikbereich) möglichst einfach bezahlen zu können. Doch es gibt darunter auch eine Menge schwarzer Schafe, die versuchen, dem Internetnutzer einen 0190-Dialer unterzuschmuggeln. Um dieses zu verhindern, wurde das Programm „YAW“ entwickelt, welches grundsätzlich jede Verbindung ins Internet kontrolliert und erst nach vorheriger Freigabe des Users die Verbindung herstellt. So wird verhindert, dass sich still und leise in Ihren DFÜ-Verbindungen eine fremde Zugangssoftware einnistet und unberechtigterweise eine Verbindung zum teuren 0190-Tarif herstellt. YAW ist somit eine kleine Firewall für das DFÜ-Netzwerk. Weitere Informationen gibt es bei Trojaner-Info direkt auf der Webseite (dort „Eigene Programme“ klicken).

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