
Ob es um eine beobachtete Straftat oder nur um einen Hinweis auf eine bevorstehende, eine Beschwerde, ein Dankeschön, eine Anzeige geht, die Ordnungshüter sollen dafür immer ein offenes Ohr haben. Dem gesetzestreuen Bürger bleibt neben dem Anruf bei der Polizei auch die Möglichkeit, zu einer der vielen Polizeidienststellen zu gehen. Doch erstaunlicherweise ist die Hemmschwelle für einen solchen Besuch bei dem Freund und Helfer recht hoch. Es mag auch an dem unerklärlichen schlechten Gewissen liegen, das bei ihrem Anblick manchmal aufkommt. (Bin ich wirklich nicht zu schnell gefahren?) Diese Hemmschwelle kann umgangen werden, durch die Internetangebote der Polizei.
Diverse deutsche Polizeidienststellen bieten inzwischen eine Internetwache, auch Onlinewache, genannt. Den Bürgern wird dort die Möglichkeit bereitgestellt, den Gesetzeshütern ihre Belange online mitzuteilen. Über bereitgestellte Formulare können sie über eine gesicherte Internet-Verbindung ganz einfach die jeweiligen Dienste der Onlinewache benutzen, völlig ohne Besuch der Dienststelle. Vor rund vier Jahren eröffnete die erste
- Internetwache Brandenburgs,
- rund zwei Jahre später folgte die Onlinewache in Mecklenburg-Vorpommern,
- kurz darauf die der Polizei Hessen
- und die Berliner Internetwache.
- Vor wenigen Tagen nun eröffnete die Internetwache der Polizei Nordrhein-Westfalen.
Doch auch wenn kein besonderer Grund vorliegt, lohnt sich der Besuch. Die Gesetzeshüter haben nämlich so manchen Tipp und gute Anregungen für ein sicheres Leben.
Weitere Informationen
Sicherheit beim Internetsurfen
Onlineanzeige: Update 24.01.2020
Hier die Onlinewachen der noch fehlenden Bundesländern:
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