Neben der für Privatanwender kostenlosen Antivirenlösung AntiVir bietet der Hersteller Avira unter anderem einige kostenpflichtige Sicherheitslösungen mit erweiterten Funktionen an. Die Antivirenlösungen des Herstellers schnitten in Produkttests, unter anderem bei Stiftung Warentest und c’t, sehr gut ab. Für seine kommerzielle Sicherheitssoftware namens Internet Security 2012, Antivirus Premium 2012 und Professional Security 2012 bot Avira gestern ein Update an. Nachdem dieses Update auf den Computern der Nutzer installiert war, kam es aber bei Anwendern mit 32-Bit-Betriebssystemen zu Problemen. Zahlreiche Anwendungen wurden von der Sicherheitssoftware fälschlicherweise als gefährlich eingestuft. Auch blockierten die Avira-Programme Teile des Betriebssystems Windows. Das ließ sich deshalb nicht mehr problemlos starten.
Nachdem Avira-Nutzer unter anderem in dem Forum des Herstellers darüber berichtet hatten, veröffentlichte Avira zeitnah zwei Lösungsvorschläge. Weil der Computer der betroffenen Nutzer nicht mehr ordnungsgemäß hochfuhr, musste er in dem abgesicherten Modus gestartet werden. Dann sollte in den Avira-Einstellungen den Echtzeit-Scanner „Proactiv“ deaktiviert und danach den Computer neu gestartet werden. Alternativ können Ausnahmeregelungen für blockierte Anwendungen erstellt werden. Diese Maßnahmen schufen vorläufig Abhilfe.
Inzwischen hat Avira ein Patch veröffentlicht, das die Probleme dauerhaft beheben soll. Das Unternehmen rät den Betroffenen, das Update manuell zu starten. Dafür klicken die Nutzer nach dem Öffnen des Avira Control Center auf „Update starten“ und warten, bis das Update installiert wurde. Das zuvor eventuell abgeschaltete ProActiv-Modul sollte danach wieder angeschaltet werden. Weitere Informationen Ratgeber Internet Ratgeber Internetsicherheit
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