
Auch im neuen Jahr machen die Kriminellen keinen Halt vor besonders perfiden Betrugsmaschen, um an sensible Daten ihrer Opfer zu gelangen. Insbesondere Kunden der Sparkassen stehen momentan im Fokus der Betrüger und sollten vorsichtig sein.
Welche Betrugsmasche ist gerade im Umlauf?
Immer wieder erhalten Verbraucher betrügerische Nachrichten – in diesem Fall vermeintlich von ihrer Bank –, mit denen versucht wird, an persönliche Daten zu gelangen. So geben die Täter vor, dass die Mail von der Sparkasse stammt und dringend Handlungsbedarf besteht. Beispielsweise wird folgende betrügerische Nachricht verwendet:
„Zeitnahe Änderung unserer Sicherheitsverfahren
Sehr geehrte Kunden,
Wir möchten Sie darüber informieren, dass wir im neuen Jahr ein aktualisiertes Sicherheitsverfahren einführen. Um Ihre Daten weiterhin bestmöglich zu schützen, bitten wir Sie folgende Schritte zu unternehmen: […]“
Um an die vertraulichen Informationen zu gelangen, setzen die Betrüger verschiedene Vorgehensweisen ein. Dabei nutzen sie auch andere Vorwände, wie zum Beispiel abgelaufene pushTAN. So sind auch Nachrichten mit folgenden und ähnlichen Inhalten im Umlauf: „Ihre S-PUSHTAN läuft am […] ab. Hier erneuern: […]“. Immer wird in den Spam-Mails jedoch darauf hingewiesen, dass dringend Handlungsbedarf besteht, um hierdurch vermeintlich die Sicherheit des Kunden weiterhin zu garantieren. Dadurch versuchen die Kriminellen Druck auf die Betroffenen auszuüben, um diese zu schnellem und damit unüberlegtem Handeln zu bringen. Auch die Sparkassen selbst warnen vor den Betrugsmaschen. Sind die sensiblen Daten erst einmal in die Hände der Betrüger gefallen, können sie für kriminelle Handlungen einsetzen.
Wie erkennt man die Spam-Mails?
Grundsätzlich sollten Bankkunden nie sensible Daten preisgeben. Betrügerische Nachrichten sind meist deutlich an der Adresse des Absenders zu erkennen. Auf diese sollten Verbraucher daher genau achten. Wird die Spam-Mail auf dem Smartphone empfangen, kann die vollständige Absenderadresse ebenfalls eingesehen werden. Bei Apple Mail ist dies durch das Tippen auf den Absendernamen möglich. Dann öffnet sich ein Kontextmenü mit weiteren Informationen, in welchem auch die vollständige Mail-Adresse angezeigt wird. Auch bei Android-Geräten muss bei der Nutzung von Gmail oder Samsung Mail noch einmal extra etwas getippt werden, um die vollständige Absenderadresse einzusehen. Bei Gmail ist dies über einen kleinen Pfeil, der sich neben dem Empfängernamen befindet, möglich. Bei Samsung-Mail muss auf „Details“ geklickt werden. Auch bei anderen Mail-Apps muss größtenteils der Absendername angeklickt werden. Wer eine entsprechende Betrugsnachricht – egal, ob per SMS oder Mail – erhält, sollte diese bestmöglich einfach ignorieren und löschen. Die Sparkasse informiert auf ihrer Website zudem über aktuelle Betrugsmaschen.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar