
Wenn der Computer mal wieder zickt, viel zu langsam ist oder einfach im „falschen„ Moment abstürzt, ist der Frust groß. Schnell spüren weniger ruhige Menschen Wut in sich aufkommen, die sich schon einmal entlädt. Die Faust schlägt krachend auf die Tischplatte oder Fuß stampft auf dem Boden auf. Mitunter soll es vorkommen, dass sich der Ärger auch in Gewalt gegenüber dem Rechner kanalisiert. Meistens ist der Verstand jedoch so groß, dass kein bleibender Schaden entsteht. Anders ist es vor wenigen Tagen in Colorado Springs in den USA gewesen. Dort erschoss ein wütender Mann seinen Computer einfach. Dieser zuckte nicht lange und fand schnell Eingang in die ewigen technischen Jagdgründe.
Regelrechte Hinrichtung: Computer erliegt Schussverletzungen
In Europa müsste der Ärger unfassbar groß gewesen sein, um eine solche Tat zu erklären. In den USA sieht das anders aus. In einem Land, in dem dreijährige Kinder einjährige Babys erschießen, ist die Schusswaffe allgegenwärtig. Also nahm der gefrustete Computernutzer Lucas Hinch seinen wieder einmal schwerfällig und fehlerhaft arbeitenden Computer und schleppte ihn in eine kleine dunkle Gasse. Dann legte er mit einer Handfeuerwaffe an. Es folgte eine regelrechte Hinrichtung. Mindestens acht Schüsse gab er ab. Die Projektile durchschlugen das Gehäuse und führten zum sofortigen Hardwaretod.
Täter wird gefasst und erwartet Strafe
Was der Täter übersah: Die Schüsse alarmierten die Nachbarschaft. Schnell war die Polizei vor Ort und nahm Hinch fest. Weniger tragisch fanden die Polizisten dabei das so herbeigeführte Ende des seit Monaten fehleranfälligen Computers. Vielmehr ist die Verwendung von Schusswaffen im Stadtgebiet verboten. Auf dem Computer-Cowboy wartet nun eine entsprechende Bestrafung wegen unerlaubten Waffengebrauchs. Da der PC dauerhaft unbrauchbar ist, muss der treffsichere Schütze außerdem einen neuen Rechner beschaffen. Ob dieser eine schusssichere Verkleidung tragen wird, ist nicht bekannt.
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