Mobil surfen – Drei neue Flatrate-Optionen von E-Plus und BASE

Mobil surfen - Drei neue Flatrate-Optionen von E-Plus und BASE

Auch unterwegs online zu sein liegt im Trend und ist inzwischen bezahlbar. Das Internet für die Jackentasche gibt es für das Handy oder den Laptop. Die Datenübertragung erfolgt über eines der Mobilfunknetze. Der Kunde benötigt also nur ein Handy mit GPRS– oder auch UMTS-Fähigkeit beziehungsweise einen UMTS-Stick zu seinem Laptop, in den die SIM-Karte gesteckt wird. Das ist bequem und macht unabhängig.

Synchron zu der Nachfrage der Kunden nach neuen, günstigeren Datentarifen zum mobil surfen wächst das Angebot der Anbieter. Die Standard-Datentarife, die zum Beispiel in dem Handytarif von blau.de und simyo enthalten sind, kosten 24 Cent je MB. Dort gibt es optional auch einen monatlich kündbaren 1GB-Volumentarif für unter 10,- €. Große Nachfrage erfahren aber auch die Pauschaltarife (Flatrate) zum mobil surfen.

Einige Angebote gibt es als separaten Datentarif, manche Angebote sind an die gleichzeitige Nutzung eines Sprachtarifs gebunden. So ist es auch bei den drei neuen Datentarifen, die E-Plus und deren Tochter BASE ab dem 02. Februar offerieren. Die Tarifoptionen kommen mit einer Mindestvertragslaufzeit von sechs Monaten daher und können von Neukunden und Bestandskunden gebucht werden, die auch einen Handytarif des Anbieters nutzen.

Einer der neuen Datentarife richtet sich an Nutzer, die mit ihrem Laptop für monatlich 20,- € (bei Onlinebestellung 17,50 €/Monat) unbegrenzt surfen möchten. Wie in diesen Tarifen üblich gilt das jedoch nur für das Übertragungsvolumen und nicht für die Geschwindigkeit. Die reduziert der Netzbetreiber nach 5 GB pro Monat auf GPRS-Bandbreite. Erst im nächsten Kalendermonat steht dann vorerst wieder die volle Bandbreite zur Verfügung. In Verbindung mit der Flatrate gibt es als Preisaktion im Februar das Samsung Netbook NC10 und einen UMTS USB-Stick für einmalig 1,- €. Mit diesem Paket fallen allerdings 40,- € monatliche Grundgebühr an, zusätzlich eine Einrichtungsgebühr und die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate.

Die zweite Tarifoption ist eine Datenflatrate ausschließlich für die Nutzung mit einem Mobiltelefon. Die Option namens Handy Internet Flat kostet monatlich 10,- € und beinhaltet alle übertragenen Daten. Jedoch wird die Bandbreite bereits auf GPRS-Geschwindigkeit gesenkt, wenn der Kunde 250 MB übertragen hat. Erst im nächsten Kalendermonat steht ihm die UMTS-Geschwindigkeit wieder für 250 MB zur Verfügung.

Für Besucher immer der selben Websites bieten die beiden Provider die Handy Internet Top3-Flat an. Jeden Monat können sich deren Nutzer aus dem runderneuerten Surf & Mail Portal der Provider bis zu drei Internetseiten wählen. Auf denen kann dann unbegrenzt gesurft werden, jedoch nur mit dem Handy. Die Tarifoption soll eigentlich 2,- € pro Monat kosten, wird jedoch für 1,- € pro Monat zu haben sein. Außerhalb der gewählten Websites zu surfen ist mit 1,- € je MB jedoch relativ teuer.

Ein Vergleich diverser Datentarife, derer Konditionen, Preise und Beschränkungen sollte vor der Wahl eines Datentarif vorgenommen werden und auch ein Blick auf die Discount-Angebote der Marken, die häufig günstigere Tarife als die Netzbetreiber bieten, sollte nicht versäumt werden. Für jeden Nutzertypen gibt es passende Tarife und gut informiert kann die richtige Wahl getroffen werden. Das mobile Internet ist bereits günstiger, als mancher Interessent vermutet und ist nun sogar eine DSL-Alternative.

Weitere Informationen

Handyvertrag – Vergleich
Prepaid Tarife Vergleich

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Digitale Steuerbescheide ab 2026 – Papier nur auf Wunsch

Digitale Steuerbescheide ab 2026

Papier nur auf Wunsch

Ab 2026 werden Steuerbescheide in Deutschland in der Regel nur noch digital bereitgestellt. Papier gibt es nur auf Wunsch. Was bedeutet das für Bürgerinnen, Bürger und Kanzleien? Hier erfährst du verständlich, was sich ändert – und wie du dich vorbereitest. […]

Scheinbarer App-Zwang – congstar wegen Irreführung verurteilt

Scheinbarer App-Zwang 

 congstar wegen Irreführung verurteilt

Die Telekom-Tochter congstar behauptete, ihr Online-Kundencenter werde 2025 abgeschaltet – und drängte damit Kunden zum App-Download. Doch das stimmte gar nicht. Ein Gerichtsurteil deckt nun auf, wie weit der vermeintliche App-Zwang wirklich ging. […]

Urteil – Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Urteil 

 Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Das Oberlandesgericht Bamberg hat in seinem Urteil entschieden, dass die Sperrung mehrerer Social-Media-Kanäle eines Influencers durch eine Plattformbetreiberin nicht ohne Weiteres zulässig ist. Insbesondere stellte das Gericht fest, dass die bloße Weiternutzung eines weiteren Kanals keine automatisierte Umgehung der Sperrmaßnahme darstellt. […]

United Internet & 1&1 - Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet & 1&1

Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet bündelt seine Telekommunikationsaktivitäten und verkauft die Netztochter 1&1 Versatel konzernintern an die 1&1 AG. Für Endkunden bleiben die bekannten Marken wie 1&1, IONOS, GMX oder WEB.DE bestehen. Der Artikel erklärt verständlich, welche Produkte die Unternehmen anbieten und was der mögliche Verkauf der Domain-Handelsplattform Sedo bedeutet. […]

Kritische Chrome-Lücke – Google veröffentlicht Notfall-Update

Kritische Chrome-Lücke

Google veröffentlicht Notfall-Update

Eine Chrome-Schwachstelle wurde aktiv von Cyberkriminellen ausgenutzt. Google hat mittlerweile ein Notfall-Update bereitgestellt, das dringend installiert werden sollte. Chrome-Nutzer müssen ihren Browser neu starten, um das Update zu aktivieren. […]