Gegen unerwünschte Werbeanrufe – Verbrauchzentrale ruft Verbraucher auf

Gegen unerwünschte Werbeanrufe - Verbrauchzentrale ruft Verbraucher auf

` Guten Tag, mein Name ist Frau Blablabla von der Firma Blub. Würden Sie uns verraten, wie viele Personen in Ihrem Haushalt leben?´ So oder so ähnlich beginnen die meisten Cold Calls, wie die unerwünschten Werbeanrufe genannt werden. Sie sind nicht nur verboten, denn sie dürfen nur mit Einwilligung des Angerufenen erfolgen, sondern auch sehr lästig. Das scheint viele Firmen nicht zu kümmern, immer wieder wird versucht, auf diese Art ein Produkt an den Mann oder die Frau zu bringen. Die Verbraucherzentralen wollen dem nun ein Ende setzen, benötigen dafür aber die Unterstützung der Verbraucher.

Weil man gemeinsam am stärksten ist und es wenig sinnvoll ist, als einzelner gegen diese Firmen vorzugehen, erhalten Verbraucher nun in jeder Geschäftsstelle der Verbraucherzentralen kostenlos vorgefertigte Postkarten. Auf denen können Verbraucher vermerken, wann und von wem sie aus welchem Grund angerufen wurden. Diese Postkarten werden mit einer persönlichen Einverständniserklärung versehen im Rahmen der Gemeinschaftsaktion an die Verbraucherzentrale geschickt und gesammelt. Nach der Auswertung aller eingegangenen Postkarten wird die Verbraucherzentrale entscheiden, wie sie die Praktiken bestimmter Firmen öffentlich machen wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um ihnen das Handwerk zu legen. Verbraucher, die sich über die richtige Vorgehensweise bei und auch schon vor Erhalt eines Cold Calls informieren möchten, erhalten zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und ebenfalls auf deren Internetseite die Faltblätter mit dem passenden Motto `Kein Abschluss unter dieser Nummer´ und `Ärgernis Werbung´.

Weitere Informationen

Dt. Telekom – Tarife und Anschluss
Arcor – Tarife und Anschluss
Telefontarif – viele Anbieter im Vergleich
Gerichtsurteile – Festnetz

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