Gegen die in den letzten Wochen bekannt gewordenen Phishing-Attacken ist diese Methode, Bankkunden um ihr Geld zu erleichtern, harmlos. Die Stiftung Warentest berichtet über Hacker-Attacken, mit denen versucht wird, Zugangsdaten und Transaktionsnummern von Kunden des Onlinebanking herauszufinden und zu missbrauchen. Durch Sicherheitslücken in dem Browser werden kleine Spionage-Programme, sogenannte Trojaner, auf der Festplatte von Internet-Nutzern eingeschleust. Besonders in E-Mail-Anhängen sind diese Programme zu finden, doch auch der Besuch einer speziell präparierten Internet-Seite oder das Öffnen einer HTML-E-Mail kann den Trojanern Zugang zu dem Computer verschaffen. Bei der Durchführung des Onlinebanking von einem infiziertem Rechner aus bekommen die Hacker Zugriff auf die sensiblen Daten des Bankkunden. Mit einer Fehlermeldung bricht in diesem Fall die Verbindung zu der Bank ab.
Für die Bankkunden ist dann sofortiges Handeln nötig. Denn die Hacker versuchen, von dem ausspionierten Kundenkonto größere Geldbeträge in das Ausland zu überweisen. Zwei solcher Fälle sind bereits bekannt geworden. In beiden haben die Kunden der Dresdner Bank beziehungsweise der Postbank rechtzeitig Verdacht geschöpft und die Überweisungsaufträge der Hacker über mehrere Tausend Euro gestoppt.
Einen sicheren Schutz vor solchen Attacken gibt es nicht. Auch Schutzprogramme und die Verschlüsselung der Daten bieten keinen wirklichen Schutz. Doch mit der entsprechenden Vorsicht und Umsichtigkeit können finanzielle Schäden verhindert werden.
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