DSL-Tarife von Lycos – Anbieter verändert Tarifstruktur

DSL-Tarife von Lycos - Anbieter verändert Tarifstruktur

Am Dienstag, den 26. April, nimmt der Anbieter Lycos diverse Änderungen in seiner Tarifstruktur vor. Außerdem wird sich der Internet-Auftritt des Unternehmens in einem neuen Design zeigen. Als Anlass für die Tarifänderungen und seine „Kostenlos-Woche„ (Telespiegel-News vom 18.04.2005) nimmt das Unternehmen das einjährige Bestehen seiner DSL-Tiefpreis-Garantie. Mit der Tiefpreis-Garantie gewährleistet Lycos seinen Kunden, den Preis ihres Lycos-DSL-Tarifs anzupassen, wenn der Kunde einen vergleichbaren DSL-Tarif bei T-Online, 1&1 oder AOL zu einem günstigeren Preis bekommen könnte und Lycos darauf hinweist.

Das Unternehmen Lycos bietet DSL-Kunden zukünftig keine DSL-Zeittarife mehr an. Bestehen bleibt der kostenlose DSL-Volumentarif 1.000 MB, den nur DSL-Neukunden, die gleichzeitig einen T-DSL-Anschluss beauftragen, erhalten. Den Lycos-Volumentarif mit einem enthaltenen Datentransfer von 2.000 MB bekommen Lycos-Kunden zukünftig für monatlich 3,95 € statt bisher 3,80 €. Die DSL-Volumentarife 5.000 MB und 10.000 MB werden durch andere Produkte ersetzt. Zukünftig wird der Lycos-Tarif 6.000 MB zur Verfügung stehen, in dem 6.000 MB Freivolumen enthalten sind und für den monatlich 7,95 € fällig werden. Auch ein DSL-Tarif mit 15.000 MB Inklusivvolumen wird es bei Lycos geben, für den pro Monat 12,95 € anfallen. Alle DSL-Volumentarife von Lycos haben eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten und eine Kündigungsfrist von 4 Wochen. Jedes über das Inklusivvolumen hinausgehende verbrauchte MB wird mit 1,19 € in Rechnung gestellt.

Mit einer DSL-Flatrate kann zu einem monatlichen Festpreis unbegrenzt viel und lange in dem Internet gesurft werden. Auch in diesem Bereich nimmt Lycos Änderungen an seiner Tarifstruktur vor. Bisher galten unterschiedliche Preise für jede der drei an einem T-DSL-Anschluss verfügbaren DSL-Geschwindigkeiten. Zukünftig zahlen alle Nutzer den selben Preis, gleichgültig ob sie einen DSL 1000-, DSL 2000- oder DSL 3000-Anschluss verwenden. Unterschieden wird lediglich zwischen der Vertragslaufzeit der DSL-Flatrate. Kunden, die sich für eine Laufzeit von 12 Monaten entscheiden, zahlen für ihre DSL-Flatrate 9,95 € pro Monat. Der selbe Tarif kostet monatlich 14,95 €, wenn die Vertragslaufzeit auf 3 Monate begrenzt ist. Auch für die DSL-Flatrate von Lycos gilt eine Kündigungsfrist von 4 Wochen.

Als ein Zwitter zwischen einem Volumentarif und Flatrate kann eine DSL-Flexiflat bezeichnet werden. Der Preis eines solchen Tarifs ist gestaffelt. Benötigt der Kunde weniger Datenvolumen, zahlt er auch weniger. Unabhängig, mit welcher DSL-Geschwindigkeit sein DSL-Anschluss ausgerüstet ist, zahlen Lycos-Kunden 5,95 €, wenn in dem Abrechnungszeitraum von einem Monat weniger als 5.000 MB Datentransfer anfallen. Bei einem Datenvolumen über 5.000 MB aber bis zu 10.000 MB fallen monatlich 9,95 € an und geht der Verbrauch darüber hinaus, wird pauschal 19,95 € berechnet. Für die Lycos-Flexiflat gilt eine Mindestvertragslaufzeit von 3 Monaten und eine Kündigungsfrist von 4 Wochen.

Alle DSL-Tarife von Lycos basieren auf einem DSL-Anschluss der Deutschen Telekom, dessen Grundgebühr mindestens 16,99 € pro Monat beträgt. Wird der T-DSL-Anschluss zusammen mit einem Tarif ab monatlich 8,80 € über Lycos beantragt und eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten gewählt, schreibt Lycos dem Kunden das Bereitstellungsentgelt in Höhe 99,95 € per Überweisung gut. Außerdem erhält der Kunde ein Startguthaben von 100,- €, das innerhalb der ersten drei Monate mit dem Nutzungsentgelt des gewählten Tarifs verrechnet wird. Darüber hinaus lockt Lycos mit kostenloser Hardware, für die lediglich Versandkosten in Höhe von 9,80 € anfällt.

Weitere Informationen

Was ist DSL?
DSL Preisvergleich

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Digitale Steuerbescheide ab 2026 – Papier nur auf Wunsch

Digitale Steuerbescheide ab 2026

Papier nur auf Wunsch

Ab 2026 werden Steuerbescheide in Deutschland in der Regel nur noch digital bereitgestellt. Papier gibt es nur auf Wunsch. Was bedeutet das für Bürgerinnen, Bürger und Kanzleien? Hier erfährst du verständlich, was sich ändert – und wie du dich vorbereitest. […]

Scheinbarer App-Zwang – congstar wegen Irreführung verurteilt

Scheinbarer App-Zwang 

 congstar wegen Irreführung verurteilt

Die Telekom-Tochter congstar behauptete, ihr Online-Kundencenter werde 2025 abgeschaltet – und drängte damit Kunden zum App-Download. Doch das stimmte gar nicht. Ein Gerichtsurteil deckt nun auf, wie weit der vermeintliche App-Zwang wirklich ging. […]

Urteil – Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Urteil 

 Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Das Oberlandesgericht Bamberg hat in seinem Urteil entschieden, dass die Sperrung mehrerer Social-Media-Kanäle eines Influencers durch eine Plattformbetreiberin nicht ohne Weiteres zulässig ist. Insbesondere stellte das Gericht fest, dass die bloße Weiternutzung eines weiteren Kanals keine automatisierte Umgehung der Sperrmaßnahme darstellt. […]

United Internet & 1&1 - Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet & 1&1

Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet bündelt seine Telekommunikationsaktivitäten und verkauft die Netztochter 1&1 Versatel konzernintern an die 1&1 AG. Für Endkunden bleiben die bekannten Marken wie 1&1, IONOS, GMX oder WEB.DE bestehen. Der Artikel erklärt verständlich, welche Produkte die Unternehmen anbieten und was der mögliche Verkauf der Domain-Handelsplattform Sedo bedeutet. […]

Kritische Chrome-Lücke – Google veröffentlicht Notfall-Update

Kritische Chrome-Lücke

Google veröffentlicht Notfall-Update

Eine Chrome-Schwachstelle wurde aktiv von Cyberkriminellen ausgenutzt. Google hat mittlerweile ein Notfall-Update bereitgestellt, das dringend installiert werden sollte. Chrome-Nutzer müssen ihren Browser neu starten, um das Update zu aktivieren. […]