Eher Ramsch als Schnäppchen – connect testete günstige Schnurlos-Telefone

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Das Telekommunikationsmagazin connect testete Schnurlostelefone in einer Preisklasse zwischen 25,- und 40,- €. Das Ergebnis des Labor- und Handhabungstests ist eher dürftig. Die fünf bei Conrad Electronic, Mega Company, Media Markt, Quelle und Aldi gekauften Geräte mit dem digitalen Übertragungsstandard DECT zeigten zum größten Teil, dass billige Schnurlos-Telefone von Wühltischen eher Ramsch als Schnäppchen sind.

Die Festnetz-Telefone Lexibook DP330DE von Mega Company, Emporia D11 von Conrad und Topcom Cocoon 85 von Media Markt hält connect für nicht empfehlenswert. Weil die Technik veraltet sei, seien die Akkus nicht leistungsfähig, die Sprachqualität schlecht, die Handhabung kompliziert, die Tasten wackelig und Funktionen wie ein Telefonbuch fehlen ganz.
Eine akzeptable Lösung sei das für 40,- € erhältliche Universum SL 1000 von Quelle. Das schnurlose Telefon der Quelle-Eigenmarke biete alle wichtigen Grundfunktionen und sei gut zu handhaben. Lediglich bei dem Display und der Ausstattung müssten Kompromisse gemacht werden.
Testsieger ist das Schnurlos-Telefon Tevion von Aldi zu einem Preis von 40,- €. Trotz des günstigen Preises müsse der Kunde weder bei der Verarbeitung noch bei der Ausstattung, der Handhabung oder dem Klang Kompromisse eingehen.

Im Zweifelsfall solle der Verbraucher auf ein Markengerät zurückgreifen, rät connect. Auch Hersteller wie Philips und Siemens bieten inzwischen zum Beispiel mit dem Philips DECT 311 für 60,- € und dem Siemens Audioline DECT 4500 für 40,- € hochwertige Schnurlos-Telefone zu einem günstigen Preis. Das vollständige Testergebnis wird in der connect-Ausgabe 1/2005 veröffentlicht.

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