
Mit der FRITZ!Box 7630 bringt der Berliner Netzwerkhersteller FRITZ! (ehemals AVM) einen neuen DSL-Router mit modernem Wi-Fi 7 auf den Markt. Das kompakte Modell richtet sich an Nutzer klassischer DSL-Anschlüsse, die ihr Heimnetz auf den neuesten WLAN-Standard aufrüsten möchten. Allerdings sorgt der Einführungspreis von 299 Euro bereits kurz nach dem Marktstart für Diskussionen, denn das technisch stärkere Schwestermodell FRITZ!Box 7690 ist im Handel teilweise günstiger erhältlich.
Wi-Fi 7 für DSL-Anschlüsse
Die neue FRITZ!Box 7630 unterstützt alle gängigen DSL-Anschlüsse einschließlich Supervectoring mit bis zu 300 MBit/s. Im WLAN funkt der Router nach dem neuen Wi-Fi-7-Standard und erreicht laut Hersteller eine maximale WLAN-Geschwindigkeit von bis zu 3,5 GBit/s. Technologien wie Multi-Link Operation (MLO) und Punctured Mode sollen für stabilere Verbindungen und geringere Latenzen sorgen.
Zur Ausstattung gehören:
| Merkmal | FRITZ!Box 7630 |
|---|---|
| DSL-Unterstützung | Bis 300 MBit/s (Supervectoring 35b) |
| WLAN | Wi-Fi 7 |
| Maximale WLAN-Geschwindigkeit | Bis 3,5 GBit/s |
| Netzwerkanschlüsse | 1 × 2,5-Gbit/s-WAN/LAN, 3 × Gigabit-LAN |
| USB-Anschluss | USB 3.0 |
| Telefonie | DECT-Basis für bis zu 6 Mobilteile |
| Smart Home | DECT ULE |
| UVP | 299 Euro |
Telefonanlage und Smart-Home-Zentrale
Wie bei vielen FRITZ!Box-Modellen dient auch die 7630 nicht nur als Router. Eine integrierte DECT-Basisstation ermöglicht den Anschluss von bis zu sechs Schnurlostelefonen. Zusätzlich lassen sich Smart-Home-Geräte wie Heizkörperregler oder schaltbare Steckdosen direkt über den Router steuern. Auch ein Mediaserver sowie Funktionen wie VPN, Kindersicherung und Gastzugang sind Bestandteil des Betriebssystems FRITZ!OS.
Vielfältige Anschlussmöglichkeiten für Heimnetz und Telefonie
Bei den Anschlussmöglichkeiten setzt die FRITZ!Box 7630 auf eine für moderne Haushalte passende Ausstattung. Neben dem integrierten DSL-Modem verfügt der Router über einen schnellen 2,5-Gigabit-Anschluss, der sowohl als WAN- als auch als LAN-Port genutzt werden kann. Hinzu kommen drei weitere Gigabit-LAN-Anschlüsse für Computer, NAS-Systeme, Smart-TVs oder Spielekonsolen. Über den USB-3.0-Anschluss lassen sich externe Festplatten, Drucker oder USB-Speicher ins Heimnetz einbinden. Für die Telefonie steht eine integrierte DECT-Basisstation zur Verfügung, an der sich bis zu sechs Schnurlostelefone anmelden lassen. Überdies können Smart-Home-Geräte auf DECT-ULE-Basis direkt mit der FRITZ!Box verbunden werden.
Warum ist die kleinere FRITZ!Box teurer als die 7690?
Für Verwunderung sorgt derzeit der Preis. Während die FRITZ!Box 7630 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 299 Euro startet, wird die leistungsstärkere FRITZ!Box 7690 im Handel teilweise bereits für deutlich weniger angeboten. Das liegt allerdings nicht an einer ungewöhnlichen Preisstrategie des Herstellers, sondern an den Marktpreisen. Die 299 Euro der 7630 entsprechen der UVP zum Marktstart, während die 7690 bereits seit längerer Zeit erhältlich ist und deshalb von Händlern teils deutlich günstiger verkauft wird.
Für wen lohnt sich die FRITZ!Box 7630?
Die neue FRITZ!Box richtet sich vor allem an DSL-Kunden, die von älteren Modellen wie der FRITZ!Box 7490 oder 7590 auf Wi-Fi 7 umsteigen möchten. Für normale Haushalte, Homeoffice, Streaming und Online-Gaming bietet die Ausstattung ausreichend Reserven. Wer jedoch maximale WLAN-Leistung, zusätzliche Netzwerkanschlüsse oder erweiterte Smart-Home-Funktionen benötigt, sollte vor dem Kauf auch die inzwischen günstiger gewordene FRITZ!Box 7690 in Betracht ziehen.
Mit der FRITZ!Box 7630 erweitert FRITZ! sein Wi-Fi-7-Portfolio um ein kompaktes DSL-Modell. Technisch bietet der Router eine moderne Ausstattung und bringt den neuesten WLAN-Standard auch zu klassischen DSL-Anschlüssen. Ob sich die Neuanschaffung lohnt, hängt derzeit jedoch stark vom Preis ab – denn im Handel ist das größere Schwestermodell teilweise bereits günstiger zu bekommen.
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