Handy am Steuer – Auch im Ausland kann es teuer werden

polizeikontrolle

In wenigen Wochen beginnen überall in Deutschland die Sommerferien. In den `großen Ferien´ zur Sommerzeit packen viele Familien ihre Koffer und fahren in den Urlaub. Sie reisen zum Beispiel nach Österreich, nach Italien oder nach Spanien. Häufig wird mit dem Auto gefahren und fast immer ist das Handy mit dabei.

Das Handy während der Fahrt in die Hand zu nehmen, um etwa damit zu telefonieren, SMS zu schreiben oder es anderweitig zu benutzen, ist dem Fahrer verboten. Das gilt jedoch nicht nur hierzulande. Wer mit dem Handy im Ausland im europäischen Ausland unterwegs ist, hat diese Regel ebenfalls zu befolgen. Die Verwendung eines Headset oder einer Freisprecheinrichtung ist deshalb empfehlenswert. Das sorgt für mehr Sicherheit und schont das Portemonnaie. Denn mit einer Geldbuße in Höhe von 40,- € kommen Autofahrer bei Verstößen in Deutschland noch relativ günstig weg.

Spitzenreiter in der Bußgeldhöhe in Europa ist Italien, teilt der Branchenverband Bitkom mit. Bis zu 594,- € dürfen Ordnungshüter dort verlangen, wenn sie einen Fahrer mit dem Handy in der Hand erwischen. Erst im letzten Jahr hatte das Land die Strafe drastisch erhöht. Wesentlich weniger kostet der Verstoß allerdings in den übrigen EU-Ländern. Die Niederlande verlangen 150,- €, Ungarn bis zu 122,- €, Portugal ab 120,- €, Belgien ab 100,- €, Spanien ab 91,- €, Großbritannien ab 76,- €, Kroatien 69,- €, Dänemark 67,- €, die Schweiz 62,- €, Irland ab 60,- €, Polen ab 59,- €, Griechenland ab 50,- €, Österreich 50,- €, Tschechien 41,- €, Frankreich ab 35,- € und Bulgarien 15,- €. In vielen Ländern liegt die genaue Höhe des zu zahlenden Bußgeldes im Ermessen der Polizei.

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