Mit dem Mobiltelefon bezahlen – NFC-Dienst mpass im stationären Handel

mpass

Mobile Payment, auch das Handypayment, also das Bezahlen mit dem Mobiltelefon, ist noch nicht weit verbreitet. Doch diverse Unternehmen treiben die Entwicklung voran. Firmen wie Google und die Mobilfunknetzbetreiber arbeiten an Lösungen auf Basis der drahtlosen Übertragungstechnik NFC (Near Field Communication) und hoffen auf die Akzeptanz der Verbraucher. Google startete schon im letzten Jahr seinen mobilen Bezahldienst Google Wallet, der kontaktloses Bezahlen mit einem in das Smartphone integrierten NFC-Chip ermöglicht. (telespiegel-News vom 20.09.2011). Auch die eBay-Tocher PayPal hat enstprechende Pläne. (telespiegel-News vom 26.09.2011) Die namhafte Mobilfunkunternehmen verpflichteten sich zu der Umsetzung eines NFC-Dienstes (telespiegel-News vom 22.02.2011)

Auf Basis von mpass, einem Bezahlservice der deutschen Mobilfunknetzbetreiber Telekom, Vodafone und o2, mit dem in diversen Onlineshops bezahlt werden kann, bietet o2 nun auch die Bezahlung im stationären Handel mit der NFC-Technologie an.

Um in einem Geschäft zu bezahlen, hält der Kunde den beispielsweise auf sein Mobiltelefon geklebten Sticker nahe an den Bezahlterminal. Liegt der zu zahlende Betrag unter 25,- €, erfolgt die Zahlung sofort. Bei höheren Beträgen muss der Kunde die Zahlung mit einer PIN bestätigen. Die Abrechnung erfolgt entweder per Bankeinzug von dem Girokonto des Kunden oder von dem vorher durch den Kunden auf das mpass-Konto geladene Guthaben. Mit der mpass-App auf dem Smartphone können die Nutzer ihre Transaktionen einfach überschauen.

Mit mpass kann Angaben des Anbieters o2 zufolge überall dort bezahlt werden, wo auch das PayPass-Logo von Mastercard zu sehen ist. Dazu zählen beispielsweise star-Tankstellen, o2-Shops, Conrad Elektronic-Märkte, Douglas Parfümerien sowie Filialen der Supermarktketten real, hit und Edeka. MasterCard spricht von 350.000 Terminals, an denen die NFC-Technik eingesetzt werden kann. Zum jetzigen Zeitpunkt soll das bezahlen mit dem NFC-Sticker von o2 aber nur an star-Tankstellen in Hamburg und bis zum Jahresende in allen o2-Shops und in Conrad Electronic-Märkten in München möglich sein.

Update vom 08.02.2013

Mit der Erweiterung mpass plus ist es nun möglich, Geld von einem zum anderen Mobiltelefon zu senden. o2 ist der erste und bisher einzige Netzbetreiber, der das ermöglicht. Der Transfer ist nur von einem zum anderen mpass-Konto möglich. Demnach müssen Sender und Empfänger Kunden von mpass sein.

Update vom 13.12.2013

In wenigen Tagen sollen Vodafone-Kunden auch in Deutschland mit dem Dienst SmartPass und einem NFC-fähigen Smartphone kontaktlos an 30.000 Akzeptanzstellen bezahlen können.

Weitere Informationen

Handyvertrag Vergleich
Ratgeber Mobilfunk

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Digitale Steuerbescheide ab 2026 – Papier nur auf Wunsch

Digitale Steuerbescheide ab 2026

Papier nur auf Wunsch

Ab 2026 werden Steuerbescheide in Deutschland in der Regel nur noch digital bereitgestellt. Papier gibt es nur auf Wunsch. Was bedeutet das für Bürgerinnen, Bürger und Kanzleien? Hier erfährst du verständlich, was sich ändert – und wie du dich vorbereitest. […]

Scheinbarer App-Zwang – congstar wegen Irreführung verurteilt

Scheinbarer App-Zwang 

 congstar wegen Irreführung verurteilt

Die Telekom-Tochter congstar behauptete, ihr Online-Kundencenter werde 2025 abgeschaltet – und drängte damit Kunden zum App-Download. Doch das stimmte gar nicht. Ein Gerichtsurteil deckt nun auf, wie weit der vermeintliche App-Zwang wirklich ging. […]

Urteil – Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Urteil 

 Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Das Oberlandesgericht Bamberg hat in seinem Urteil entschieden, dass die Sperrung mehrerer Social-Media-Kanäle eines Influencers durch eine Plattformbetreiberin nicht ohne Weiteres zulässig ist. Insbesondere stellte das Gericht fest, dass die bloße Weiternutzung eines weiteren Kanals keine automatisierte Umgehung der Sperrmaßnahme darstellt. […]

United Internet & 1&1 - Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet & 1&1

Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet bündelt seine Telekommunikationsaktivitäten und verkauft die Netztochter 1&1 Versatel konzernintern an die 1&1 AG. Für Endkunden bleiben die bekannten Marken wie 1&1, IONOS, GMX oder WEB.DE bestehen. Der Artikel erklärt verständlich, welche Produkte die Unternehmen anbieten und was der mögliche Verkauf der Domain-Handelsplattform Sedo bedeutet. […]

Kritische Chrome-Lücke – Google veröffentlicht Notfall-Update

Kritische Chrome-Lücke

Google veröffentlicht Notfall-Update

Eine Chrome-Schwachstelle wurde aktiv von Cyberkriminellen ausgenutzt. Google hat mittlerweile ein Notfall-Update bereitgestellt, das dringend installiert werden sollte. Chrome-Nutzer müssen ihren Browser neu starten, um das Update zu aktivieren. […]