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Handy-Akku - Tipps und Pflege

Handy Akkus - PflegeWenn er richtig behandelt wird, kann der Handy-Akku die maximale Leistung erzielen und eine lange Lebensdauer haben. Ein Handy-Akku braucht jedoch in vielen Fällen Pflege und durch falschen Umgang verliert er Leistung. Aber es müssen auch andere Voraussetzungen geschaffen sein, damit ein Handyakku seine volle Leistung entfalten kann und damit dieser auch dem Vieltelefonierer eine lange Nutzungszeit ermöglicht.

Zusammenhänge der Stand-by-Zeit

 

Der Speicherung von Strom in Akkus sind enge Grenzen gesetzt. Bei Handys der neuen Generation (z.B. UMTS oder LTE) ist es im Vergleich zu älteren Handys möglich, mit immer kleineren Akkus eine höhere Stand-by-Zeit zu erreichen. Dabei ist die Dauer der erreichbaren Stand-by-Zeit von einigen Parametern abhängig, von der SIM-Karte und auch dem verwendeten Mobilfunknetz. Dieses bedeutet in der Umkehrung, dass im ungünstigsten Fall auch die ausgereifteste Technik nichts nützt, wenn die übrigen Voraussetzungen nicht stimmen. Den grössten Einfluss auf die Stand-by-Zeit nimmt die Technologie der Telefonkarte ein, da diese die Schnittstelle zum Mobilfunk-Netz darstellt. Daher kann es gerade bei älteren Karten oft sinnvoll sein, diese vom Netzbetreiber wechseln zu lassen.

Umgang mit einem neuem Akku
Ein moderner Akku auf Lithium-Ionen-Basis wird teilgeladen ausgeliefert und kann im Prinzip sofort verwendet werden. Ein komplettes Aufladen und Entladen wie in früheren Akku-Generationen auf Nickel-Basis ist nicht mehr erforderlich. Dennoch sollte die Ladung eines Handy-Akkus möglichst nicht unter 30 % fallen. Denn dieses frühzeitige sogenannte flache Aufladen verlängert die Lebensdauer des Akkus beträchtlich.

Sparfaktor SIM-Karte
Falls die Handy-Karte (SIM-Karte) es zulässt, kann das Telefon in dem Stand-by-Betrieb die Versorgung des Kartenprozessors und in einen `Tiefschlaf´, dem so genannten deep-sleep-mode, verfallen. Wenn dies nicht möglich ist, kann es zu einer Verringerung der Stand-by-Zeit auf ein Drittel der Herstellerangaben kommen. Falls nicht sicher ist, ob eine SIM-Karte den deep-sleep-mode unterstützt, kann eine Kontaktaufnahme mit dem Mobilfunk-Anbieter hilfreich sein.

 

Standort- und Netzabhängigkeit
Ein Mobiltelefon sendet je nach Netzversorgung mit einer Leistung zwischen 0,02 Watt und 2 Watt. Um die Erreichbarkeit sicherzustellen, muss das Telefon in regelmässigen Abständen Kontakt mit einem der Mobilfunknetze aufnehmen und die aktuelle Position mitteilen. Die Häufigkeit dieser Kontaktaufnahme ist auch von dem Versorgungsgrad des Standpunktes abhängig. Falls sich das Handy in dem Schnittpunkt mehrerer Sendestationen befinden, bedingt dies trotz guter Netzversorgung ebenfalls eine erhöhte Abfragerate und damit einen höheren Energieverbrauch. Die Aktivierung der Funktion `Zelleninfo´ reduziert die Stand-by-Zeit, da das Telefon dann permanent nach aktuellen Informationen sucht. Deshalb sollte dieser Dienst möglichst abgeschaltet werden.

Stand-by-Zeit beeinflussen
Die Stand-by-Zeit eines Akkus ist von Art und Qualität des Akkus abhängig. Neue Modelle verfügen vielfach über eine bessere Stand-by-Zeit. Dennoch lässt sich die diese grundsätzlich beeinflussen. Eine Möglichkeit ist der Verzicht auf ein unnötiges Aktivieren von Tasten und Funktionen. Denn diese „wecken“ das Handy aus seinem Sleep-Modus. Dadurch werden Ressourcen durch die Aktivierung der Karte, von Tönen und Beleuchtung verbraucht. Auch ein Aus- und erneutes Einschalten ist zu vermeiden, denn das Einbuchen in das Mobilfunknetz verbraucht viel Strom. Verbleibt das Handy dagegen in dem Stand-by-Modus, ist der Stromverbrauch verhältnismäßig geringer.

Ein häufiges Komplettentladen des Akkus verringert grundsätzlich dessen Lebensdauer. Daher sollten Lithium-Ionen-Akkus stets frühzeitig wieder vollständig aufgeladen werden. Die meisten Hersteller empfehlen einen Ladevorgang je nach Akkumodell bereits bei Unterschreiten von 30 bis 40 % der Kapazität. Wichtig: Mit dem Originalzubehör des Herstellers kann der Akku komplett geladen werden. Alternative Ladegeräte erreichen häufig nicht 100 % der Kapazität.

Handyakku im Sommer und Winter
Ein handelsüblicher Akku für ein Handy sollten bei einer Temperatur von 18 bis 25 Grad Celsius genutzt werden. Bei zu tiefen Temperaturen wie im Winter kann der Akku seine Energie nicht mehr ausreichend abgeben, womit die Leistung fällt oder gar ausbleiben kann. Bei einer zu hohen Temperatur wie in einem heißen Auto im Sommer oder in direkter Sonne am Strand verringert sich die Lebensdauer des Handy-Akkus deutlich.

Lagerung eines nicht genutzten Handyakku
Wird ein Handy-Akku außerhalb des Mobiltelefons gelagert, sind Temperaturen von etwa 15 Grad Celsius empfehlenswert. Zugleich ist es ratsam, dass der Akku nur zu 55 bis 75 % geladen ist. Hintergrund: Bei einem maximalen Ladezustand altert ein Lithium-Ionen-Akku während der Lagerung schneller als bei einem mittleren Ladezustand, da die Zellspannung dauerhaft zu groß ist. Zusätzlich führen hohe Temperaturen zu einer Selbstentladung. Um die Lebensdauer positiv zu beeinflussen, ist es außerdem hilfreich, alle sechs Monate den Handy-Akku wieder auf 55 - 75 % aufzuladen. Anders als bei älteren Modellen sind Lithium-Ionen-Akkus nach der Lagerung sofort einsatzbereit und müssen nicht erst vollständig aufgeladen werden.

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Letzte Bearbeitung Ratgeber Handyakku: 16.09.2016, Angaben ohne Gewähr



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