Strompreiserhöhungen 2014 – Zu Beginn des Jahres wird es teurer

Strompreiserhöhungen 2014

Im Jahr 2013 ist es bereits angekündigt worden, der Strom für Verbraucher wird teurer. Nach Angaben mehrerer Preisvergleichsportale wurden Anfang des Jahres 2013 die Strompreise bereits fast flächendeckend um fast 12 Prozent erhöht. Über 250 Versorger werden im Jahr 2014 weiterhin die Strompreise erhöhen. Im Durchschnitt ist eine Erhöhung von 3 Prozent im Gespräch. Mit dem angekündigten Preisanstieg werden fast 8 Millionen Haushalte tiefer in die Tasche greifen müssen. Bei vielen lokalen Versorgern wird der Strom 2014 teurer und ebenso bei einigen großen Regionalgesellschaften. Allerdings werden einzelne Gesellschaften den Trend nicht nachgehen und senken die Preise. So können sich Kunden im norddeutschen Bereich über eine kleine Preissenkung freuen.

Allerdings fällt im Vergleich zum letzten Winter der Preisanstieg etwas geringer aus. So muss ein vierköpfiger Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh im Jahre 2014 ungefähr 38 Euro mehr als im letzten Jahr für Strom ausgeben. Anfang 2013 waren es immerhin im Durchschnitt 120 Euro. Obwohl zum letzten Jahreswechsel viele Anbieter den Strompreis erhöht haben, sehen viele Versorger in dieser Hinsicht keine Entwicklung zu Strompreiserhöhungen. Einige Unternehmen haben sich von dem Preisanstieg ausgeschlossen, jedoch gab es für das Jahr 2014 in dieser Hinsicht wenig Versprechen.

Entwicklung der Strompreise uneinheitlich

Vorrangig für die Strompreiserhöhung 2014 gelten die Preiserhöhung der Netzentgelte und Umlagen. Die EEG-Umlage (Ökostrom-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien) wird im kommenden Jahr um fast einen Cent ansteigen, jedoch bleibt die Netzentgeltentwicklung recht uneinheitlich. Bei einigen Unternehmen werden die Kosten steigen und bei anderen Netzbetreibern wiederum wird der Strom günstiger. Jedoch entscheiden die Beschaffungskosten die Erhöhung der Strompreise. Für Versorger sind die Kosten zurzeit extrem günstiger, als es in den vergangenen Jahren der Fall war. Die starken Einkaufsvorteile einzelner Anbieter hängt von der Beschaffungsstrategie ab, wie viel Strom für Kunden eingekauft wurde. Die Preise aller Anbieter unterscheiden sich aus der EEG-Umlage, Kosten der Beschaffung und Netzentgelten. Bei Unternehmen, die preiswert eingekauft und von sinkenden Kosten beim Transport profitiert haben, ergibt sich damit die Möglichkeit, die Preise zu senken. Müssen allerdings steigende Netzentgelte eingeplant werden, kann mit der EEG-Umlage Erhöhung kein Ausgleich stattfinden. Verbrauchern wird daher angeraten, den bevorstehenden Strompreisanstieg 2014 mit anderen Tarifen zu vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln, in dem die EEG-Umlage bereits eingerechnet wurde.

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