DSL-Verfügbarkeit – Größere Reichweite für DSL light

DSL-Verfügbarkeit - Größere Reichweite für DSL light

Die Zahl der DSL-Kunden steigt in Deutschland stetig. Doch es gibt einige Internet-Nutzer, die gerne einen DSL-Anschluss hätten, aber keinen bekommen können, weil z. B. die Leitung bis zu der nächsten Vermittlungsstelle zu lang ist. Denn je länger die Leitung ist, um so schwächer ist das Signal, das bei dem Kunden ankommt. Mit zunehmender Signaldämpfung verringert sich die maximal erreichbare Datengeschwindigkeit und liegt diese Leitungsdämpfung schließlich über einem bestimmten Bereich, ist die Versorgung mit DSL nicht mehr zu gewährleisten.

Kunden, bei denen nicht einmal die DSL-Geschwindigkeit DSL 1000 verfügbar ist, erhalten wenn möglich das sogenannte DSL light mit einer geringeren maximalen Übertragungsrate. Im ungünstigsten Fall beträgt diese höchstens 384 kBit/s (Download) bzw. 64 kBit/s (Upload). Betrug die Leitungsdämpfung an dem Anschluss des Kunden bis zu 50 dB, war dadurch immerhin noch ein DSL-Anschluss möglich. Wurde der Wert überschritten, musste sich der Kunde mit einem Internetanschluss auf analoger oder ISDN-Basis begnügen.

Nun hat die Dt. Telekom, die Inhaberin der Leitungen, die Grenze des Dämpfungswerts für diese Kunden angehoben. Bis zu 55 dB darf sie nun betragen und darüber können sich einige Kunden, die bisher nicht in den Genuss des DSL kamen, freuen. Denn damit vergrößert sich die maximale Reichweite des DSL und auch Kunden, deren Anschluss bisher zu weit von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt ist, haben die Chance auf schnelleres Internet per Breitbandanschluss über die Leitungen von T-Com.

Weitere Informationen

DSL – Verfügbarkeitscheck
DSL-Alternativen
Internet per TV-Kabel
DSL über Satellit

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
„Vinted“-Falle endet vor Gericht – Versicherung muss nicht zahlen

„Vinted“-Falle endet vor Gericht

Versicherung muss nicht zahlen

Eine Verkäuferin hat durch eine raffinierte Betrugsmasche auf „Vinted“ mehr als 1 900 Euro verloren. Sie forderte Ersatz von ihrer Versicherung. Ein Gericht hat jetzt allerdings entschieden, dass die Versicherung nicht für den entstandenen Schaden aufkommen muss. […]

Internetnutzung sinkt deutlich - Warum Menschen bewusster online sind

Internetnutzung sinkt erstmals deutlich

Warum viele Menschen bewusster online sind

Weniger Smartphone, weniger Social Media, weniger Zeit im Netz: Eine aktuelle Studie zeigt einen überraschenden Trend. Immer mehr Menschen reduzieren ihre Internetnutzung bewusst – und suchen nach mehr Konzentration, Ruhe und digitaler Balance im Alltag. […]

Neue Strom-Regeln ab Juni – Nachbarn dürfen ihre Energie teilen

Neue Strom-Regeln ab Juni

Nachbarn dürfen ihre Energie teilen

Eine Gesetzesänderung macht Energy Sharing in Deutschland möglich. Haushalte, Vereine und Unternehmen dürfen selbst erzeugten Strom künftig lokal teilen. Doch trotz großer Chancen gibt es noch offene Fragen bei der Umsetzung. […]

Messenger-Betrug 2026: KI macht WhatsApp- und SMS-Betrug gefährlicher

Messenger-Betrug 2026

KI macht WhatsApp- und SMS-Betrug gefährlicher

Eine aktuelle Kaspersky-Studie zeigt: Betrüger verlagern ihre Angriffe immer stärker auf WhatsApp, Telegram und andere Messenger. Künstliche Intelligenz macht die Nachrichten dabei täuschend echt – mit teils erheblichen finanziellen Folgen für die Opfer. […]

Silent Calls

Silent Calls

Warum stumme Anrufe ein Warnsignal sein können

Das Telefon klingelt, doch am anderen Ende meldet sich niemand. Was wie ein harmloser Fehlanruf wirkt, kann Teil einer professionellen Betrugsmasche sein. Kriminelle nutzen sogenannte Silent Calls, um aktive Telefonnummern zu identifizieren und gezielt für spätere Betrugsversuche auszuwählen. […]