Falsche Verlinkung verursachte Ente – Keine Erhöhung der Upload-Geschwindigkeit für T-DSL 1000

Falsche Verlinkung verursachte Ente - Keine Erhöhung der Upload-Geschwindigkeit für T-DSL 1000

An den üblichen DSL-Anschlüssen der Deutschen Telekom wird A-DSL verwendet. Bei dieser Variante ist die Geschwindigkeit des Upstream, über den Daten versendet werden, geringer als der Downstream, der für den Empfang der Daten verantwortlich ist. Die DSL Geschwindigkeit des Upstream kann erhöht werden, jedoch nur bei Anschlüssen, an denen T-DSL 2000 oder T-DSL 3000 verfügbar ist. Die Meldung, dass Privatkunden auch an ihren T-DSL 1000-Anschlüssen eine höhere Upload-Geschwindigkeit hinzubuchen können, erwies sich heute als Irrtum.

Eine falsche Verlinkung auf der Internet-Seite der T-Com ist für die Fehlmeldung verantwortlich. Die Kunden konnten sich auf der Homepage sogar für das Produkt „Upstream 256„ anmelden, werden es jedoch nicht erhalten. Denn T-Com dementierte, dass die Geschwindigkeitserhöhung für den Upstream bei T-DSL 1000 angeboten wird (Telespiegel berichtete). Es handele sich um ein Versehen, die Leistung sei nur für Nutzer des T-DSL 2000 und T-DSL 3000 verfügbar. Privatkunden, die T-DSL 1000 verwenden, müssen also auch zukünftig mit einer Uploadgeschwindigkeit von maximal 128 kbit pro Sekunde auskommen und haben keine Möglichkeit, eine höhere Geschwindigkeit zu buchen.

Weitere Informationen

DSL-Tarife
Fragen und Antworten zu DSL
DSL-Anschluss und DSL-Tarife beauftragen
DSL-Neuanschluss ohne Einrichtungsgebühr
DSL Flatrate Vergleich

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Digitale Steuerbescheide ab 2026 – Papier nur auf Wunsch

Digitale Steuerbescheide ab 2026

Papier nur auf Wunsch

Ab 2026 werden Steuerbescheide in Deutschland in der Regel nur noch digital bereitgestellt. Papier gibt es nur auf Wunsch. Was bedeutet das für Bürgerinnen, Bürger und Kanzleien? Hier erfährst du verständlich, was sich ändert – und wie du dich vorbereitest. […]

Scheinbarer App-Zwang – congstar wegen Irreführung verurteilt

Scheinbarer App-Zwang 

 congstar wegen Irreführung verurteilt

Die Telekom-Tochter congstar behauptete, ihr Online-Kundencenter werde 2025 abgeschaltet – und drängte damit Kunden zum App-Download. Doch das stimmte gar nicht. Ein Gerichtsurteil deckt nun auf, wie weit der vermeintliche App-Zwang wirklich ging. […]

Urteil – Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Urteil 

 Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Das Oberlandesgericht Bamberg hat in seinem Urteil entschieden, dass die Sperrung mehrerer Social-Media-Kanäle eines Influencers durch eine Plattformbetreiberin nicht ohne Weiteres zulässig ist. Insbesondere stellte das Gericht fest, dass die bloße Weiternutzung eines weiteren Kanals keine automatisierte Umgehung der Sperrmaßnahme darstellt. […]

United Internet & 1&1 - Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet & 1&1

Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet bündelt seine Telekommunikationsaktivitäten und verkauft die Netztochter 1&1 Versatel konzernintern an die 1&1 AG. Für Endkunden bleiben die bekannten Marken wie 1&1, IONOS, GMX oder WEB.DE bestehen. Der Artikel erklärt verständlich, welche Produkte die Unternehmen anbieten und was der mögliche Verkauf der Domain-Handelsplattform Sedo bedeutet. […]

Kritische Chrome-Lücke – Google veröffentlicht Notfall-Update

Kritische Chrome-Lücke

Google veröffentlicht Notfall-Update

Eine Chrome-Schwachstelle wurde aktiv von Cyberkriminellen ausgenutzt. Google hat mittlerweile ein Notfall-Update bereitgestellt, das dringend installiert werden sollte. Chrome-Nutzer müssen ihren Browser neu starten, um das Update zu aktivieren. […]