Mit sechsfacher ISDN-Geschwindigkeit kann ein Nutzer des neuen Mobilfunk-Standards UMTS Daten übertragen. Voraussetzung dafür ist, dass er sich in einer mit UMTS versorgten Gegend aufhält. Das UMTS-Netz deckt zwar bereits 700 Städte und Gemeinden ab und wird ständig erweitert, besteht aber keine UMTS-Netzabdeckung muss der Kunde auf den GSM-Standard zurückgreifen. Oder er wählt sich über ein drahtloses Breitband-Netzwerk, per W-LAN (Wireless Local Area Network) über einen der W-LAN-Hotspots ein. Diese Alternative existiert vor allem an hochfrequentierten öffentlichen Orten wie Bahnhöfen, Flughafen und Cafes.
Die über 27 Millionen Kunden des Mobilfunk-Netzbetreibers Vodafone können ab Anfang nächsten Monats etwa 1.000 W-LAN-Hotspots in Deutschland nutzen. Dank einer Partnerschaft mit dem Unternehmen The Cloud, einem Betreiber von W-LAN-Netzwerken mit fast 6.000 Hotspots in Europa, soll innerhalb der nächsten vier Jahre ein bundesweit flächendeckendes Netz mit 10.000 W-LAN-Hotspots entstehen. Diese strategische Partnerschaft wurde laut Vodafone eingegangen, um das Datenangebot um den Kern UMTS abzurunden. Vodafone habe sich bewusst für ein offenes Netzwerk entschieden. Damit könne das Unternehmen seinen Kunden attraktive Tarife und exzellente Services anbieten. Für die Nutzung von UMTS und W-LAN offeriert Vodafone spezielle Datentarife. Die Abrechnung der verwendeten Dienste erfolgt über die Vodafone-Mobilfunkrechnung.
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