
Die Mitarbeiter der Verbraucherzentralen sind sicherlich einiges gewohnt. Sogar dass der Name ihrer Vereine für dubiose Zwecke genutzt wird, ist nicht neu. Zwielichtige Unternehmen geben sich als Verbraucherzentrale, Verbraucherberatung oder Verbraucherschutz aus und versuchen, sich unter dem Deckmantel der vorgeblichen Seriosität an den Verbrauchern zu bereichern.
Die Verbraucherzentrale Hessen erhält derzeit vermehrt Beschwerden von Verbrauchern, die mit einem dreisten Betrugsversuch konfrontiert wurden. Sie wurden von einer angeblichen Verbraucherzentrale Frankfurt angerufen, die es tatsächlich nicht gibt. In dem Gespräch wurde ihnen mitgeteilt, die Verbraucherzentrale bereite eine Klage gegen den Anbieter Maxikombi24 vor, der durch zweifelhafte Werbeversprechen aufgefallen ist. Die Anrufer stellen ihren Opfern Schadensersatzzahlungen in Höhe von bis zu 2.500,- € in Aussicht. Um diese zu erhalten, müssten die Kontodaten abgeglichen werden, behaupten die Anrufer.
Sie bringen auf diese Weise die Kontodaten ihrer Opfer in Erfahrung, die selbstverständlich keine Gutschrift zu erwarten haben. Statt dessen sollen ihnen vierteljährlich 39,90 € abgebucht werden. Die Verbraucherzentrale Hessen, die übrigens ihren Sitz in Frankfurt am Main hat, warnt vor dieser Masche und rät Betroffenen, die Anrufe bei der Bundesnetzagentur zu melden.
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