Dioxin-Skandal – Smartphone-App barcoo warnt vor belasteten Eiern

Dioxin-Skandal - Smartphone-App barcoo warnt vor belasteten Eiern

Mit Sorge verfolgen viele Verbraucher die aktuellen Meldungen über mit Dioxin verseuchte Hühner und deren Eier. Staatliche Stellen und Verbraucherschutzorganisationen haben zwischenzeitlich Listen veröffentlicht, die auch auf ihren Internetseiten über möglicherweise mit Dioxin belastete Eier informieren. Dafür muss der Verbraucher den auf dem Hühnerei aufgedruckten Erzeugercode mit den in der Liste aufgeführten Codes vergleichen. So lässt sich feststellen, ob das Ei aus einem Betrieb kommt, der in Verdacht steht, mit Dioxin belastetes Tierfutter verfüttert zu haben oder aus einem Betrieb, der nachweislich unbelastetes Futter verwendet hat.

Auch andere sind auf die Idee gekommen, eine solche Abfrage anhand dieser Listen anzubieten. Mit der App (Applikation) barcoo, die für diverse Smartphones und Handys erhältlich ist, können Verbraucher unterwegs Barcodes von Produkten einscannen oder eine Suchanfrage eingeben und sich auf ihrem Handydisplay die in der barcoo-Datenbank hinterlegten Informationen zu diesem Produkt anzeigen lassen. Auch ohne die App kann barcoo unterwegs genutzt werden, wenn die mobile Internetseite aufgerufen wird, eine Internetverbindung immer vorausgesetzt. Nun sollen Verbraucher die Abfrage über barcoo auch für die prophylaktische Eierauswahl verwenden.

Bereits vor dem Kauf können die Nutzer damit schnell und bequem herausfinden, ob das angebotene Ei möglicherweise über den Grenzwert hinaus mit Dioxin belastet ist. Die Eingabe des Erzeugercodes in die Software muss über die Handytastatur erfolgen, weil der auf den Eiern aufgedruckte Code nicht gescannt werden kann. Die Datenbank sendet dann Informationen über eine mögliche Dioxinbelastung an den Nutzer. Sowohl die Software barcoo als auch deren Nutzung ist kostenfrei. Der Nutzer zahlt lediglich die Internetverbindungsgebühren.

Weitere Informationen

Smartphone-Tarife Vergleich
Mobiles Internet

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


vier × zwei =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
EuGH-Urteil – E-Mail Werbung nur mit Zustimmung des Nutzers

EuGH-Urteil

E-Mail Werbung nur mit Zustimmung des Nutzers

Der Europäische Gerichtshof hat festgelegt, dass Werbeanzeigen, die zwischen E-Mails im Posteingang geschaltet werden, nur dann zulässig sind, wenn zuvor eine ausdrückliche Zustimmung des Nutzers eingeholt wurde. Fehlt diese Einwilligung kann die Inbox-Werbung als „unerwünschtes Ansprechen“ eingestuft werden. […]

Digital Markets Act – EU begrenzt die Marktmacht von Online-Riesen

Digital Markets Act

EU begrenzt die Marktmacht von Online-Riesen

Mit dem Digital Markets Act will die EU die Marktmacht von Online-Giganten wie Facebook, Amazon, Google und Co. begrenzen. Hierdurch sollen zum einen die Verbraucherrechte gestärkt und zum anderen ein einheitlicher Rechtsrahmen für Online-Händler geschaffen werden. […]

Nebenkostenprivileg – BGH-Urteil: Mieter müssen sich bis 2024 gedulden

Nebenkostenprivileg

BGH-Urteil: Mieter müssen sich bis 2024 gedulden

Der Bundesgerichtshof hat heute klargemacht, dass die Gebühren für einen Kabelanschluss, der vom Vermieter zur Verfügung gestellt wird, bis 2024 weiterhin über die Nebenkosten abgerechnet werden darf. Geklagt hatte die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs gegen eine Wohnungsbaugesellschaft. […]